Mehr Sicherheit für Radfahrer

Ottobeuren | syr | Die Situation für Radfahrer in und um Ottobeuren verbessern, das möchte der Bund Naturschutz (BN). Über die zahlreichen Anregungen der Organisation wurde jetzt bei der Sitzung des Bauausschusses beraten. Der BN hat sich laut Helmut Scharpf, Leiter der zuständigen Arbeitsgruppe, von Dezember 2006 bis Juli 2007 intensiv mit dem Thema Radverkehr auseinandergesetzt.

l Als besonders wichtig stuft der BN den Umbau der Freibadkreuzung zum Kreisverkehr ein. Gefährlich sei, dass die Kreuzung schlecht einsehbar sei und die Pkw hier mit hoher Geschwindigkeit in den Ort führen. Zudem seien am Freibad viele Kinder und Radler unterwegs. Der Bauausschuss begrüßte das Vorhaben mehrheitlich und will den Vorschlag 'von der Verwaltung sondieren lassen'.

l Ebenfalls geprüft werden soll, ob auf der Sebastian-Kneipp-Straße (MN 32) eine beidseitige Radspurmarkierung Sinn macht. Angedacht ist, dass Autos und Lkw die markierten Flächen befahren dürfen, durch die Kennzeichnung aber auf potenzielle Radfahrer aufmerksam gemacht werden. Auf der Straße wird laut Scharpf schnell gefahren und sie sei wegen der Klostermauer zum Teil schlecht einsehbar. Ferner will sich die Gemeinde um einen Radstreifen bei Guggenberg (als Lückenschluss zwischen der Straße aus Richtung Oberhaslach und Halbersberg) kümmern.

l Zugestimmt hat der Bauausschuss einer Verlegung des Fußweges beim Freibad in die Amiconistraße. Außerdem begrüßten die Mitglieder den Vorschlag, am Radweg nach Memmingen an der Moosbacher Kreuzung einen Warnhinweis aufzustellen, der Autofahrer darauf aufmerksam macht, dass Radler die Straße kreuzen.

l Zurückgestellt wurden die Anfragen, den Schelmenheider Weg - Scharpf zufolge eine 'ideale Nord-Süd-Verbindung' - für Radfahrer auszubauen und den Radweg in der Johann-Gutenberg-Straße wegen Scherben (hier befinden sich Glascontainer) zu verlegen. Offengelassen wurde daneben, ober der Fußweg zwischen Stauderweg und Aurbacherstraße für Radfahrer geöffnet wird. Ferner wurde der Vorschlag zurückgestellt, den Gehweg nach Eldern zu einem kombinierten Rad- und Fußweg auszubauen.

l Nicht weiterverfolgt werden soll der Gedanke, in der Bahnhofstraße einen Fahrbahnteiler zur leichteren Überquerung der Straße einzubauen, Wohngebiete generell als Tempo-30-Zonen auszuweisen und die Klosterwaldstraße verkehrsberuhigt zu gestalten. Auch werden die Randsteine nicht abgesenkt.

Das könnte Sie auch interessieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2019