Bernbeuren
Mehr Ausgaben als geplant

«Ein weiteres Verwaltungsjahr liegt hinter uns, mit effektiver Arbeit haben wir die Aufgaben in Erwartung der Bürger gemeistert,» resümierte Bürgermeister Heimo Schmid bei der Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Bernbeuren-Burggen zum Jahresabschluss. Die steigenden bürokratischen Ordnungen als allgemeine Entwicklung erwähnte Schmid kritisch und wünschte sich für die Zukunft «mehr Zeit für die sogenannten Pflichtaufgaben» zu haben. Die gute Zusammenarbeit der beiden Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft mit der Erledigung aller Belange konnte der Vorsitzende bestätigen.

Möglichst zeitnah agieren

Möglichst zeitnah zu agieren und dabei alle Belange zu berücksichtigen sahen die Vertreter der Gemeinschaftsversammlung in den meisten Fällen bestätigt. So konnte Geschäftsstellenleiter Hermann Waibl die Investitionssummen vorlegen. Im Bereich Geräte und Ausrüstungsgegenstände verzeichnet die VG bei einem Haushaltsansatz von 3000 Euro Mehrausgaben von rund 730 Euro wegen unvorhergesehener Anschaffungen bei PC-Ausstattungen. Für Kopiergeräte wurden 2500 Euro angesetzt, im Abschluss wurden etwas über 2700 Euro ausgegeben. «Trotzdem brauchen wir keinen Nachtragshaushalt, denn wir können diese Mehrausgaben durch andere Haushaltsstellen ausgleichen,» so Schmid abschließend.

Im Ausblick konnte Waibl noch keine genauen Zahlen vorlegen, erinnerte aber an Anschaffungen wegen der Umstellung auf neue Personalausweise im Verwaltungswesen.

Weitere Aufgabe ist der Abschluss der laufenden Umbauarbeiten und die Ausstattung von neuen Büroräumen für Standesamt und Kasse im Obergeschoss des Bernbeurer Rathauses. Die Versammlung vergab in diesem Zusammenhang einstimmig den Auftrag zur Einrichtung eines neuen Wandschrankes zum Preis von 2770 Euro. Weitere Ausstattungen sollen im kommenden Jahr mit der VG ausgesucht werden.

Sinkende Einnahmen

Bürgermeisterkollege Josef Schuster aus Burggen informierte sich über weitere vorhersehbare Ausgaben in der VG, Schmid verwies jedoch auf die noch ausstehenden Haushaltsberatungen, die vorher abzuschließen seien. Bedrückt erwähnte er dabei, dass im kommenden Jahr damit zu rechnen sei, dass dem Gemeindehaushalt etwa 230000 bis 240000 Euro nur wegen sinkender Einnahmen bei Kreisumlage und Einkommenssteueranteil fehlen werden. Zum Abschluss der Gemeinschaftsversammlung wurde ein Formbeschluss einstimmig gefasst. Dabei mussten die vorhandenen Räumlichkeiten der Standesämter beider Gemeinden für Eheschließungen von Lebenspartnergemeinschaften zusätzlich gewidmet werden.

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