Massives Polizeiaufgebot nach Schlägerei-Alarm

Marktoberdorf l rel/az l Ein massives Polizeiaufgebot mit Einsatzkräften aus der ganzen Region verhinderte in der Nacht zum Sonntag möglicherweise Schlimmeres: Zeitweise bis zu 50 Personen hatten sich in Marktoberdorf-Nord vor einer Diskothek laut Polizeiangaben vermutlich zu einer Schlägerei getroffen. Später kam es noch zu Auseinandersetzungen auf dem Stadtplatz. Allerdings wurde niemand verletzt und auch niemand festgenommen. Jedoch wurde die Personalien zahlreicher Personen festgestellt.

Wie die Polizeiinspektion Marktoberdorf und die Polizeidirektion Kempten berichten, ging am Sonntagmorgen um 1.15 Uhr zunächst bei der Polizeieinsatzzentrale in Kempten, die sogleich ihre Marktoberdorfer Kollegen verständigte, die Meldung über eine Schlägerei mit bis zu 50 Personen vor einer Diskothek in Marktoberdorf-Nord ein. Die dorthin geeilten Polizeibeamten trafen auf dem Parkplatz der Gaststätte 30 bis 40 Personen an, die, so vermutet die Polizei, eine Schlägerei im Sinn hatten.

Mittlerweile trafen auch Polizeikräfte aus Kaufbeuren, Kempten und Füssen ein, um ihre Marktoberdorfer Kollegen zu unterstützen. Wohl angesichts des Polizeiaufgebotes habe die Gruppe von ihrem Vorhaben abgelassen und sich entfernt, stellt diePolizei in ihrer Pressemitteilung fest. Zuvor hatten die Beamten jedoch die Personalien der Anwesenden notiert, ebenso die Kennzeichen der auf dem Parkplatz abgestellten Autos aus ganz Südbayern.

Später ging bei der Polizei erneut ein Alarm wegen Auseinandersetzungen ein, diesmal auf dem Stadtplatz. Dort trafen die Beamten zahlreiche Personen an, die sich zuvor vor der Disco aufgehalten hatten.

Trio macht besondere Probleme

Drei junge Männer zwischen 20 und 24 Jahren mit Wohnsitz in München und dem Ostallgäu fielen besonders negativ auf. Einer habe versucht, die Einsatzkräfte durch beleidigende Äußerungen zu provozieren, berichtet die Polizei. Ein anderer störte bei der Feststellung der Personalien, die sich, so die Polizei wörtlich, 'aufgrund der enormen Alkoholisierung der betroffenen Personen ohnehin sehr schwierig gestaltete'. Einer der drei Störer schleuderte eine Flasche gegen ein Polizeiauto. Vermutlich entstand dabei aber kein Sachschaden.

Wie von der Polizei weiter zu erfahren war, sind bei den Personen keine gefährlichen Gegenstände sichergestellt worden. Auch wurde niemand festgenommen.

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