Immenstadt / Oberallgäu
Martina Gebhard und Mario Ernst führen Kreisverband

Mit einem neuen Führungsduo gehen die Oberallgäuer Grünen in die nächsten, wahlfreien Jahre. Auf ihrer Mitgliederversammlung in Immenstadt wählten sie Martina Gebhard aus Rettenberg und Mario Ernst aus Oberstdorf als gleichberechtigte Vorsitzende an die Spitze. Die bisherige Kreissprecherin Hannelore Zetzmann hatte sich nach 17 Jahren (davon fast 15 Jahre als Vorsitzende) nicht mehr zur Wahl gestellt. Sie bleibt als Kreisrätin und Blaichacher Ortssprecherin der Partei erhalten.

Zetzmann übergibt nach dieser Zeit einen gewachsenen, erfolgreichen Kreisverband. Gerade die letzten zwei Jahre waren fast durchgängig durch Wahlkämpfe geprägt, berichtete sie - und das mit durchgehend positiven und überdurchschnittlichen Ergebnissen. Besonders bei der Kommunalwahl habe man einen deutlichen Zugewinn an Mandaten. Mit Heinz Möschel stellt die Partei inzwischen einen Vize-Landrat, mit Werner Oppold in Immenstadt einen Bürgermeisterstellvertreter. Hinzu kommen mit Barbara Holzmann eine Bezirksrätin und mit Adi Sprinkart und Thomas Gehring zwei Landtagsabgeordnete aus dem Kreisverband. «Dass wir inzwischen eine andere politische Kultur im Oberallgäu haben - dazu haben die Grünen stark mit beigetragen», blickte Zetzmann auf ihre Anfänge als Kreissprecherin zurück.

«Du hast einen großen Anteil, dass der Kreisverband heute so gut dasteht», lobte Thomas Gehring die scheidende Vorsitzende als «jahrelangen Fels in der Brandung». Ihre bisherige Stellvertreterin Elfriede Roth dankte ihr für unermüdliche Arbeit und den guten Zusammenhalt im Kreisverband.

Den vorhandenen Schwung nutzen will das neue Führungsduo. Martina Gebhard will die Kommunikation und die Vernetzung der verschiedenen Ebenen verbessern, zudem die wahlfreie Zeit nutzen, sich inhaltlich und organisatorisch aufzustellen und neue Leute für die grüne Arbeit zu gewinnen. Damit könne man schnell auf aktuelle Themen und die Politik der schwarz-gelben Koalitionen in Berlin und München reagieren und grüne Konzepte dagegensetzen. «Auch mal quer denken, um das grüne Potenzial besser auszuschöpfen», will Mario Ernst als «Quereinsteiger».

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