Marktrat: Krankenhaus muss erhalten bleiben

Obergünzburg(sg). - Verschiedene Presseberichte über die Zukunft der Ostallgäuer und Kaufbeurer Kliniken geben in Obergünzburg Anlass zur Sorge um das örtliche Krankenhaus. Der Marktrat sah sich in seiner jüngsten Sitzung daher veranlasst, ein einmütiges Bekenntnis zum Erhalt des Obergünzburger Krankenhauses abzugeben. Gestiegene Belegzahlen sprächen dafür, weit fortgeschritten sei die Wirtschaftlichkeit des Hauses. Es habe sich darüber hinaus einen guten Ruf bei der Operation von Hüft- und Knieprothesen erworben.

Optimistisch könnten auch Aussagen in verschiedenen Gesprächen stimmen, dass die vier Ostallgäuer Kliniken Bestand haben sollen. Dennoch bestehe aufgrund mehrerer öffentlicher Äußerungen von Krankenhaus-Verbandsmitgliedern die Angst, Obergünzburg könnte als erste Klinik leiden unter Kürzungen oder den Defiziten, die abgebaut werden müssten. Auch wenn dabei das Obergünzburger Krankenhaus nicht dezidiert angesprochen worden sei, so bestehe doch die große Befürchtung, so Bürgermeister Herbert Schmid, 'dass unser Krankenhaus als das kleinste Haus wohl am ehesten unter Streichungen oder Kürzungen zu leiden hätte'. Mit der Kostendämpfung im Gesundheitswesen, so Schmid weiter, gingen mit Sicherheit tiefgreifende Veränderungen einher. Ziel müsse aber sein - so die Forderung des Marktrates - das Obergünzburger Haus in der bestehenden Form und damit die wohnortnahe medizinische Versorgung zu erhalten. Unterstützt werde diese Forderung auch von den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden.

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