Marketingkonzept für Südseemuseum

Obergünzburgl jum lWährend der Bau am Südseemuseum in Obergünzburg sichtbar voran schreitet, macht sich der Marktrat Gedanken über die künftige Vermarktungsstrategie. Wie Bürgermeister Lars Leveringhaus in der jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte, sei der Förderbescheid für ein Marketingkonzept inzwischen eingegangen und es sollten weitere Schritte der Entwicklung unternommen werden.

Andreas Koop von der Design-Gruppe Koop aus Nesselwang präsentierte den Markträten in diesem Zusammenhang erste Vorschläge zum künftigen Erscheinungsbild der beiden Museen in der Öffentlichkeit. Die Entwürfe fanden im Marktrat wohlwollende Aufnahme, auch wenn sich die meisten Gemeindevertreter zum besseren Vergleich noch ein Alternativkonzept wünschten.

Bürgermeister Leveringhaus erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass der Zuschussantrag bis 30. Juni 2008 eingereicht werden müsse und sich die Überlegungen zur Auftragsvergabe deshalb nicht allzu langwierig gestalten sollten. Weitere Einzelheiten wurden anschließend im nicht öffentlichen Teil der Sitzung besprochen.

Hochwasserschutz am Tobelbach

Öffentlich gemacht ist dagegen die geplante Baureihenfolge an der Hochwasserrückhaltung Tobelbach bei Immenthal. Hubert Jellen vom Schwäbischen Ingenieurbüro nannte Mitte Juli als Baubeginn. Nach Schaffung einer Zufahrt zum unteren Baustellenabschnitt, seien von Juli bis September die Betonarbeiten an Stollen und Schacht vorgesehen, so Jellen. Die Herstellung einer Zufahrt zum oberen Bereich und die eigentlichen Dammarbeiten erfolgten anschließend im September und Oktober, wobei schätzungsweise täglich 30 bis 40 Lkw-Ladungen Schüttmaterial angefahren würden. Die Dammkrone solle eine Kiesschicht erhalten. Der Marktrat billigte den vorgestellten Bauzeiten- und Ausführungsplan einstimmig.

Straßenausbau beschlossen

Ebenfalls einstimmig legte der Marktrat die Reihenfolge des Straßenausbaus am Sportplatzweg in Ebersbach und an zwei Gemeindeverbindungsstraßen in Wolfartsberg und Algers fest. Demzufolge beginnen die Maßnahmen 2008 mit dem Sportplatzweg, gefolgt von Wolfartsberg 2009 und Algers 2010. Hinsichtlich des Rosenwegs in Ebersbach, der aufgrund von Kanalarbeiten in zwei Teilabschnitten ausgebaut werden soll, erläuterte Bürgermeister Leveringhaus das Verfahren. Der Bauausschuss habe nach einer Ortsbegehung den Vollausbau empfohlen, wodurch die Straßenausbaubeitragssatzung zur Anwendung käme, so Leveringhaus.

Das Gesetz erlaube jedoch keine Umlage in Teilstücken, sodass die Vorauszahlungsbescheide an alle Anlieger des Rosenweges gleichzeitig ergehen würden, auch wenn der Ausbau noch nicht überall erfolge. Immerhin hätten die Anlieger die Gewissheit, dass danach bis spätestens 2015 der Rosenweg fertiggestellt sein müsse.

Der Marktrat folgte dem Beschlussvorschlag zum Vollausbau des Rosenwegs einstimmig. Laut Leveringhaus wird ein ausführliches Schreiben die Anlieger über die Maßnahme informieren.

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