Kempten / Oberallgäu
Mann bedroht Ehefrau mit dem Tod

Zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen wurde die Polizei in der Nacht auf Sonntag gerufen. Mindestens fünf Personen wurden verletzt. Bereits am frühen Abend kam es zu einer Auseinandersetzung unter Eheleuten in der Eich. Im Streit hatte der 42-jährige Mann auf seine 39-jährige Frau eingeschlagen und gedroht, er werde sie umbringen. Als die Partnerin mit ihrem Pkw flüchten wollte, schlug er die Frontscheibe ein. Das war der Frau mit ihren Kindern zuviel: Sie erstattete Anzeige. Der Mann wurde durch die Polizei aus dem Haus gewiesen und erhielt ein vorläufiges Kontaktverbot zur Familie. Das Familiengericht entscheidet, wie lange der Kontakt unterbunden bleibt.

Gegen 23 Uhr hatte die Polizei einen Einsatz in einer Tanzschule. Dort waren sich mehrere Gäste bei einer privaten Geburtstagsfeier in die Haare geraten. Dabei wurden zwei Männer im Alter von 21 und 26 Jahren leicht verletzt. Der vermutliche Täter ist der Polizei bekannt.

In Weitnau gerieten bei einer Faschingsveranstaltung in einer Gaststätte Weitnauer und Isnyer Burschen aneinander. Ein 25-jähriger Mann wurde von einem 18-Jährigen verletzt. Gegen 3 Uhr musste die Polizei einschreiten. Die Ermittlungen gestalteten sich besonders schwierig, da keiner der Teilnehmer etwas von den Vorgängen wissen wollte. Nach bisherigen Ermittlungen dürfte die Ursache in einem länger schwelenden Streit zwischen den beiden Gruppen liegen.

Die letzte Schlägerei dieser Nacht ereignete sich gegen 5 Uhr. Nach Schließung einer Diskothek in der Stadtmitte, kam es zum Streit. Als eine Gruppe auf dem Weg zu ihrem Auto war, wurde sie von einer weiteren Gruppe angegriffen. Ein 23Jahre alter Westallgäuer wurde dann von einem bisher Unbekannten etwa 20-jährigen Mann von hinten angegriffen und derart auf den Hinterkopf geschlagen, dass sein Opfer bewusstlos zusammenbrach.

Anschließend ging der Angreifer auf einen weiteren 23-Jährigen los, schlug diesen nieder und trat auf den am Boden liegenden ein. Auch ein weiterer Unbekannter malträtierte noch das Opfer, bevor die beiden Schläger von einem Mitglied ihrer eigenen Gruppe weggezogen wurden. Die Täter konnten unerkannt flüchten.

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