Mammutprojekt nur mit Sponsoren möglich

Marktoberdorf (vit). - Nur mit Sponsorenhilfe war die Installation 'Grünes Haus' von Bruno Wank im Marktoberdorfer Künstlerhaus möglich. Dies machte die Kuratorin des Museums, Birgit Höppl, bei der Eröffnung deutlich. Sponsoring kann dabei sehr unterschiedlich ausfallen. Es reicht von Mini-Schokoladen-Künstlerhäusern mit Chili und Turm, die Erich Hiemer (Café Greinwald) bei der Vernissage kredenzte, bis hin zu 10000 Euro von der Rupert-Gabler-Stiftung in Obergünzburg. Nur mit Mäzenen ist ein Kunstprojekt dieser Dimension zu finanzieren. Höppl betonte bei der Einführung in die Ausstellung, dass dafür auch viel Überzeugungsarbeit nötig war und die Wank-Installation rund ein Jahr Vorlaufzeit brauchte. Sie dankte auch Franz Schmid als Mäzen und Hauptstifter des Hauses für dessen Aufgeschlossenheit gegenüber dem Wank-Werk, das das Haus durchdrungen hat und darüber hinauswuchs. Besonders stellte sie zur Eröffnung den Hauptgeldgeber heraus: die Rupert-Gabler-Stiftung.

Christl Zepp als Geschäftsführerin der Stiftung und Stefan Gabler als Vorsitzender erläuterten, wie wichtig der Familie Gabler die Unterstützung von Kulturprojekten ist. Finanzspritzen erhielt das Künstlerhaus auch von renommierten überregionalen Stiftungen wie der Hypo Kulturstiftung (München), deren Geschäftsführer Hans-Dieter Eckstein auch zur Eröffnung kam, oder von der Allianz-Kulturstiftung. Zudem förderte das Unternehmer-Ehepaar Ulrike und Heinrich Baur (Kempten) das Kunstwerk. Neben Landratsamt Ostallgäu, AGCO/Fendt und dem Marktoberdorfer Kunstverein förderten auch Franz-Josef Fendt (Eisen-Fendt), Ballonsport Martin, Daniel Eigenheer und Ulrich Wohllaib die Schau. Beim Aufbau des 16 Meter hohen Turmes standen neben der Berufsschule auch heimische Firmen mit gespendeter Arbeitszeit und Material zur Seite: Holzverarbeitung Heißerer (Prem), Holzbau Häfele (Marktoberdorf) und Hafner-Bau (Görisried). Ermöglicht wurde das Kunstwerk mit gewaltigen Ausmaßen zudem durch Spenden der Polytan Sportstättenbau (Kunstrasen) und der Ziegelei Gringhuber in Marklkofen. Im Gespräch mit unserer Zeitung betonte Höppl, wie viel Zeit Bruno Wank und viele seiner Helfer besonders in den vier Wochen vor der Ausstellung beim Aufbau in das Projekt steckte. Je konkreter das Vorhaben wurde, desto eher waren Sponsoren zu gewinnen. Besonders erfreulich für Höppl ist aber auch das überregionale Interesse. Allein zur Vernissage kamen drei Kunstprofessoren und auch überregionale Medien haben schon über die ungewöhnliche Kunstschau berichtet.

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