Altusried
Märchen, Operette, Rock

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Märchen, Operette, Rock-Konzerte - mit einem vielseitigen Programm drängt die Allgäuer Freilichtbühne in Altusried heuer ins kulturelle Rampenlicht. Nach dem Märchen Aschenputtel (19. Juni bis 11. Juli), der Operette «Der Vogelhändler» (16. bis 31. Juli) gibt es Pop- und Rockkonzerte mit Pur (15. August) und Status Quo (28. August).

«Der Zigeunerbaron war 2008 ein guter Versuch. In Zukunft wollen wir verstärkt Operetten auf der Freilichtbühne anbieten», erklärte der Altusrieder Bürgermeister Heribert Kammel bei der Vorstellung des Altusrieder Sommerfestivals 2010 im Theaterkästle. Erneut arbeiten die Altusrieder mit dem Veranstalter Semmel Concerts aus Bayreuth zusammen. Neben «Pur» und «Status Quo» seien noch zwei weitere Konzerthöhepunkte in Planung, sagte Semmel-Pressesprecher Johannes Reißmann.

Doch bevor die großen Stars den Ton angeben, stehen erst einmal bei der «Aschenputtel»-Märchenproduktion Altusrieder Theaterspieler auf der Bühne. «Ich möchte mit dem Märchen, kleine wie große Besucher zum Lachen und Nachdenken bringen», so Regisseur Michael Ramjoué.

«Die Kinder sollen sich in einer Märchenwelt wiederfinden.» Dazu hat er sich einiges einfallen lassen. So plant er beispielsweise auf der Freilichtbühne einen großen Jahrmarkt und ein lebendes Schach am Königshof. Für die Musik zeichnet Katharina Jäkle verantwortlich.

«Richtig gespannt» ist Aschenputtel-Darstellerin Manuela Mayer (19) auf ihren ersten großen Bühnenauftritt. Auch Florian Jungbold (24), der beim Andreas-Hofer-Spiel 2009 zwei kleine Sprechrollen hatte und auch im Theaterkästle auftrat, fiebert seinem großen Auftritt entgegen. Zum siebten Mal führt Michael Ramjoué auf der Freilichtbühne Regie und «Aschenputtel» ist seine größte Produktion. «Bisher waren es rund 150 Spieler, diesmal werden es wohl bis zu 300 sein.»

Wilhelm Keitel, künstlerischer Leiter der «Vogelhändler»-Produktion, kündigte für die Operetten-Inszenierung eine Neuerung an: Das 45-köpfige Orchester (beim «Zigeunerbaron» war es fürs Publikum unsichtbar) werde in einer offenen Scheune auf der Bühne spielen. Für einen 200-Personen-Chor sucht er noch Sängerinnen und Sänger.

Interaktion mit Publikum

Auf Interaktion setzt Regisseurin Anette Leistenschneider. Unter anderem werde in der Pause mit dem Publikum ein Lied geprobt, das zum Abschluss der Aufführung erklingen soll. Startenor Volker Bengl - von 1991 bis 2007 war er Mitglied am Münchner Gärtnerplatztheater und hatte bislang über 150 TV-Auftritte) - hat schon in 40 Operetten mitgewirkt. «Der Vogelhändler ist aber mein erster Versuch.» Wie das Singen auf einer Freilichtbühne. Bengl: «Darauf freue ich mich schon.»

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