Mädchen verletzt sich mit Mistgabel schwer

Lindenberg(maf). - Schwer verletzt hat sich gestern Nachmittag ein siebenjähriges Mädchen beim Spielen vor einem Lindenberger Anwesen. Das Kind stürzte auf eine Mistgabel, deren Zinken den Oberschenkel des Mädchens durchbohrten. Bevor die Verletzte ins Krankenhaus gebracht werden konnte, musste die Feuerwehr die Gabel mit der hydraulischen Rettungsschere kürzen.

Trotz allem hatte das Mädchen Glück im Unglück. Denn nach Polizeiangaben bohrte sich das Metallteil am Oberschenkel-Knochen vorbei, so dass es bei einer Fleischwunde blieb. Als Notarzt und Sanitäter am Unfallort eingetroffen waren, versorgten sie die Wunde, wollten aus medizinischen Gründen aber die Gabel nicht am Unfallort entfernen. Da die Verletzte jedoch mitsamt dem Arbeitsgerät nicht in den Rettungswagen gelegt werden konnte, wurde die Feuerwehr alarmiert, um die Gabel für die Patentin möglichst schonend mit der Rettungsschere abzuzwicken. Dass dafür sowohl mehrere Fahrzeuge und zahlreiche Mitglieder der Buchloer Wehr sowie die Lindenberger Feuerwehr - diese mittels Sirene - alarmiert wurden, lag nach Angaben der Polizeiinspektion Buchloe an einem Missverständnis: Wenn nämlich über die Leitstelle die Feuerwehr mit Rettungsschere zur 'technischen Hilfeleistung' angefordert wird, handle es sich üblicherweise um Einsätze wie schwere Verkehrsunfälle oder ähnliches, bei denen viele Hilfskräfte gebraucht werden. Deshalb sei auch gestern beim Stichwort 'Rettungsschere' automatisch entsprechend umfangreich alarmiert worden.

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