Ludwig-Freunde erinnern sich des Königs

Füssen(rea). - Am Sonntag jährt sich König Ludwigs II. Todestag zum 118. Mal. Am 13. Juni 1886 fand er wie sein Arzt Dr. Gudden den Tod im Starnberger See. Bis heute ein Rätsel, wie es Ludwig schon zu Lebzeiten prophezeit hatte. Doch die Ludwig-Forschung bemüht sich stets und ohne Unterlass, Licht in diesen mysteriösen Todesfall zu bringen. Am Freitag, 11. Juni, spricht einer der bekanntesten Ludwig-II.-Forscher, Peter Glowasz, beim dritten Treffen der Freunde König Ludwigs II. über seine neuesten Forschungsergebnisse und liest aus seinem neuen Buch. Seit drei Jahren organisiert Sandra Borkowsky von Füssen aus die Treffen der Freunde König Ludwigs II. Sie kommen aus ganz Bayern und von weiter her. Denn der 'Märchenkönig' hat nichts an Faszination verloren. Und wo besser könnte man seiner gedenken als in unmittelbarer Nähe zum Schloss Hohenschwangau, wo er aufwuchs, und Schloss Neuschwanstein, seinem Traum. Im Rahmen des Treffens gibt es Ausflüge, eine Wanderung auf den Kalvarienberg und eine Abendfahrt auf dem Starnberger See. Dabei wird Alfons Schweiggert aus seinem Bestseller 'Die letzten Tage im Leben von König Ludwig II.' lesen. Sandra Borkowsky freut sich, dass heuer schon gut 25 Ludwig-Freunde kommen - das sind doppelt so viele wie noch im vergangenen Jahr. 'Langsam scheint sich die Sache zu entwickeln', sagt sie. Für diese Ludwig-Freunde gibt es am Freitag noch einen besonderen Programmpunkt: Sie wurden zu einem kleinen Sektempfang ins Festspielhaus Neuschwanstein eingeladen.

Über die Jugend und den Tod Nicht nur für die Ludwig-Freunde, sondern für die gesamte interessierte Öffentlichkeit sind die beiden Vorträge gedacht, die in Füssen im Hotel 'Hirsch' stattfinden werden. Am Donnerstag, 10. Juni, spricht um 19 Uhr Magnus Peresson über die Jugendjahre des Königs, die dieser überwiegend auf Schloss Hohenschwangau verbrachte. Dieser Vortrag ist ebenso öffentlich wie der von Peter Glowasz am Freitag, 11. Mai, um 19 Uhr ebenfalls im Hotel 'Hirsch'. Der Ludwig-Forscher hat dabei einige Überraschungen in Petto, so den Bericht eines Architekten, der den Leichnam König Ludwigs II. im Sarkophag tatsächlich gesehen haben will. Und er bringt einen Brief des vor kurzem verstorbenen Schauspielers O. W. Fischer mit - der Ludwig-Darsteller im Film schlechthin. Außerdem liest Peter Glowasz aus seinem neuen Buch 'Herrlichkeit und Tragik eines Märchenkönigs'. Musikalisch gestaltet wird dieser Abend von Helmut Strangl (Violine) mit Musik von Richard Wagner und einer Überraschung. i Eintrittskarten für die beiden Vorträge zu König Ludwig II. gibt es im Hotel 'Hirsch', Telefon 08362/9398-77.

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