Lob von den Vereinen und Hoffen auf neue Betriebe

Marktoberdorf/Thalhofen(vit). - Ein Heimspiel war die Bürgerversammlung in Thalhofen für Marktoberdorfs Bürgermeister Werner Himmer. Und vor 'heimischem Publikum' gab es denn auch wenig kritische Fragen an das Stadtoberhaupt in dessen Heimatstadtteil. Thema waren, wie berichtet, vor allem die weitere Entwicklung der Stadt und der Dank der Vereine. Otto März lobte als Vorsitzender des Schützenvereins Thalhofen, welch offenes Ohr die Vereine bei der Stadtverwaltung fänden. Dies bestätigte auch Engelbert Mayr, der im Namen des Veteranenvereins für eine neue Anschlagtafel dankte, und stellvertretender Kommandant Michael Mayr. Georg Ritter verwies als FC-Vorsitzender darauf, dass der FC Thalhofen wirklich nur dann einen Antrag auf städtische Zuschüsse stelle, wenn man wirklich mit Eigenleistungen nicht mehr weiterkomme. Noch immer war bei Rainer Furch die Enttäuschung zu spürten, dass nach den Kanalarbeiten nicht gleich eine Ampel für die Schulkinder in der Nesselwanger Straße installiert werde. Doch Stadtbaumeister Herbert Sauer versicherte, dass auf jeden Fall Leerrohre für eine Ampel unter der Straße verlegt werden. Himmer versprach, dass man die Ampel anschaffe, falls sich nach Fertigstellung der neuen Siedlung der Bedarf klarer zeige. Werner Sander verwies auf ein Problem mit einem Schnellrestaurant: Am Fußballplatz fänden sich häufig Verpackungen von Hamburgern und Pommes, dort sei aber kein Mac Donald's-Mitarbeiter unterwegs, um Abfall einzusammeln. Auch Mülleimer suche man dort - aus Angst vor Missbrauch - vergeblich. Sandner bat daher um kostenlose Müllbeutel von der Stadt, in denen Mitglieder des FC Thalhofen die Abfälle sammeln können. Denn als er in der Vergangenheit einmal einen eigenen Müllsack zum Wertstoffhof brachte, wollte der Mitarbeiter dort ein paar Euro Gebühr. Dass er oder der Verein die Kosten übernehmen, wenn sie illegal entsorgten Müll an die richtige Adresse bringen, sehe er aber nicht ein. Himmer sagte zu, sich des Problems anzunehmen.

Werben um neue Firmen Georg Ritter sorgte sich zudem um die Ansiedlung neuer Firmen in Marktoberdorf. Denn Betriebe aus der Stadt wandern Richtung Gewerbepark Altdorf oder Ruderatshofen ab. 'Ich erwarte mir hier mehr Aktivitäten von Oberdorf', forderte er. Himmer entgegnete, seit einem Jahr werbe die Stadt für ihren Baugrund auch in einer bayernweiten Grundstücksbörse. Die vorhandenen Flächen könne man aber nicht günstiger abgeben, als man sie selbst erworben habe. Ähnlich wie andernorts auch könne ein Investor aber mit der Stadt über die Stundung von Beiträgen verhandeln. Und trotz Protesten des Landratsamts mache man weiterhin bei Geisenried mit einer großen Werbetafel auf Gewerbeflächen in Marktoberdorf aufmerksam.

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