Lob gibts nicht nur fürs Schneeräumen

Sulzberg-Moosbach (mr). - Besser hätte es für Sulzbergs Bürgermeister Thomas Hartmann bei der Bürgerversammlung in Moosbach gar nicht laufen können: Zuerst durfte er mit den Gemeinderäten, der Verwaltung und dem Bauhof fast nur Lob einheimsen, und dann kam er - wie viele andere - noch rechtzeitig zum FC Bayern-Spiel vor den heimischen Fernseher. Denn die Versammlung dauerte nur 55 Minuten. Nachdem der Rathauschef zahlreiche Projekte der Marktgemeinde vorgestellt hatte - allein in 2004 werden über fünf Millionen Euro investiert - anerkannte der ehemalige Zweite Bürgermeister Hermann Rueß die 'beeindruckende Finanzplanung'. Trotz schwieriger Zeit tue sich einiges und auch die Schulden würden nur über zwei Jahre mäßig ansteigen. 'Wohl noch nie so gut war die Schneeräumung im Bereich des Oberberges', meinte Gotthilf Burger, Vorsitzender des TSV Moosbach. Mit dem ehemaligen Gemeinderat Franz Hösle war sich Burger einig, dass auch das neue, umweltfreundliche Allzweckgerät für die Pflege von Winterwanderwegen und Loipen ein großer Gewinn für die Marktgemeinde sei. Lob gab es hier auch für Hedwig Burger und Richard Filleböck, die beiden Fahrer des Allzweckgerätes.

Nicht aufhetzen, informieren Eine Betroffene würdigte die 'gute Arbeit' des Arbeitskreises Mobilfunk: Mit Bürgermeister und Gemeinderat sei man bemüht, die Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten. Gemeinderat und Arbeitskreis-Mitglied Toni Schütz betonte, dass der AK nicht aufhetzen, sondern in erster Linie informieren wolle. Ziel sei , im Zusammenwirken mit Gemeinde und Bürgerschaft weitere Sendemasten von der Wohnbebauung fernzuhalten. Bedenken wurden zum Sirenen-Standort auf dem 'wunderschönen, neuen Moosbacher Feuerwehrhaus' geäußert. Man höre die Sirene im Dorf zu schlecht, hieß es. Dies führte ein Bürger auch auf den Einbau immer besserer Schallschutz-Fenster zurück. Bevor die Kommission zwecks Erlangung des Prädikates 'Erholungsort' in die Marktgemeinde kam, hätten die Bürger und Vereine in Sulzberg, Moosbach und Ottacker ihre Orte mächtig herausgeputzt, so Hedwig Burger. Nachdem nun das Ziel erreicht sei, dürfe man in Sachen Ortspflege keineswegs nachlassen. Auf die 'zu kleinen Räume im Moosbacher Kindergarten' wies eine Mutter hin. Hartmann meinte, dass der vorübergehende Engpass durch die Einschulung von zwölf Kindern weitgehend aufgehoben werde. Gemeinderat Andreas Bitter sah die 'gute Chemie zwischen Bürgermeister und Gemeinderat' als gute Voraussetzung für die 'positive Entwicklung' der Gemeinde. Hartmann gab dieses Kompliment zurück und würdigte den 'großen Einsatz' seiner Stellvertreter Heinz Mußack und Josef Zobel.

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