Baisweil
LED soll Baisweilern den Weg leuchten

Zu einer großen Lampenschau war der Gemeinderat Baisweil in den Maiengrund gekommen. Dort zeigte eine Firma vier verschiedenen Leuchten, damit sich das Gremium für eine Sorte entscheiden konnte. Ausgewählt wurden LED-Leuchten mit 25 Watt, die zunächst an fünf Laternen das Neubaugebiet Maiengrund II ausleuchten sollen.

Pilotcharakter

Die Beleuchtung des Areals hatte der Gemeinderat bereits beschlossen. Die neuen Laternen haben aber Pilotcharakter, denn die Gemeinde will ihre Straßenbeleuchtung schrittweise energetisch modernisieren. Deshalb wollte sich das Gremium direkt an Ort und Stelle ein Bild machen. Eine Firma hatte eigens einen Kran im Maiengrund aufgebaut und in sechs Meter Höhe vier Varianten von LED-Leuchten gezeigt. Während die weiße Version mit 50 Watt und die gelbe mit 120 Watt ausschieden, kamen die gelbe und die weiße Leuchte mit je 25 Watt in die engere Auswahl.

LED-Leuchten (Light Emitting Diode beziehungsweise lichtemittierende Diode) sind elektronische Halbleiter-Bauelemente, durch die Strom fließt. Sie strahlen Licht in einem begrenzten Spektralbereich aus, weshalb sie besonders effizient im Vergleich zu anderen Lichtquellen sind, bei denen Farbfilter einen großen Teil des Spektrums aussieben. Die Dioden werden mit der Zeit zwar schwächer, fallen aber meist nicht plötzlich aus. Deshalb laufen die LED den herkömmlichen Glühlampen langsam den Rang ab.

Die Vorteile: Die LED verbrauchen weniger Energie bei gleicher Lichtmenge, erzeugen weniger Wärme und sind unempfindlich gegenüber Erschütterungen. Zudem haben sie keinen Hohlkörper, der implodieren kann, erreichen deutlich kürzere Schaltzeiten und haben eine hohe Lebensdauer.

Acht gegen fünf Stimmen

Der Gemeinderat entschied sich nun mit acht gegen fünf Stimmen für die gelben LED mit dem «warmen» Licht und gegen die weiße LED mit dem «kalten» Licht, so Bürgermeister Thomas Steinhauser. Pro Lampe werden 220 Euro ohne Mehrwertsteuer anfallen, dazu kommen noch Ausleger mit 130 Euro pro Stück, sodass mit rund 2000 Euro Gesamtkosten für die fünf Leuchten im Maiengrund zu rechnen sind. Zudem kommt die Gemeinde auch für die Laternenmasten auf, die von der LEW gesetzt werden sollen, so Steinhauser.

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