Ottobeuren
Kurpark wird neu gestaltet

Nach dem symbolischen ersten Spatenstich zur Umgestaltung des Ottobeurer Kurparks wurden die Arbeiten wegen des Wintereinbruchs kurzzeitig eingestellt. Mit dem Abriss der alten Kneipp-Tretanlage soll demnächst begonnen werden. Die Aufträge für die ersten beiden Bauabschnitte, die bis Juni 2010 fertiggestellt werden sollen, wurden für 312000 Euro vergeben. Zur Baumaßnahme gehören unter anderem ein neues Kneippbecken, die Erneuerung des Ulrichsweges und das Ulrichsbrünnele, in dem wieder Wasser fließen soll.

Die südliche Hangwiese soll «als Kneipptreppe erlebbar gemacht werden», wie Planerin Gudrun Dietz-Hofmann erläuterte. Sie wolle «das, was da ist, optimieren» und den Park zu einem Erlebnis- und Ruheraum gestalten. Eine Treppe soll künftig von der Kneippanlage zu einer Qi-Gong-Wiese und einem Meditationsgarten führen. Dietz Hofmann will «Parkräume öffnen, nach außen und nach innen.» Dabei gelte es, den Blick zur Basilika frei zu halten. Besonders gestaltet werde auch ein Eingangsbereich zum Park. Um den vor 300 Jahren bereits angelegten Ulrichsweiher werde man voraussichtlich schon im nächsten Jahr komplett herumgehen können.

«Grünes Herz»

Bürgermeister Bernd Schäfer dankte für die Kooperation der Grundeigentümer, so der Abtei, Gerhard Breher und dem Forstbetrieb. Als «grünes Herz» von Ottobeuren soll der Park für Gäste und die Bevölkerung attraktiver werden.

Bis Mitte 2011 soll laut Schäfer die insgesamt fünf Bauabschnitte umfassende und rund 690000 Euro teure Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein. Das Projekt sei von der Regierung von Schwaben ins Konjunkturpaket II aufgenommen worden und werde mit 50 Prozent bezuschusst.

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