Türkheim / Buchloe
Kultusministerium hält seine Zusage ein

Im Zuge der Genehmigung für ein Gymnasium in Buchloe hatte das Bayerische Kultusministerium zugesagt, den Gymnasialstandort Türkheim nachhaltig zu sichern und zu unterstützen. Hierzu wurden mit der Schule und deren Gremien (Elternbeirat, SMV, Personalrat und Zweckverband) bereits im Frühjahr Gespräche geführt. Der Leiter der Gymnasialabteilung Ministerialdirigent Walter Gremm sagte dabei anlässlich seines Besuches in Türkheim zudem eine nicht an Fristen gebundene rasche Bearbeitung der Anträge zu.

Im Herbst wurden die Wünsche der Schule nach einstimmigem Votum aller Schulgremien dem Staatsministerium vorgelegt. Nun liegt der Schule das Genehmigungsschreiben aller geäußerten Wünsche vor:

Ab dem Schuljahr 2010/11 wird die Schule die sprachliche Ausbildungsrichtung (SG) mit der dritten Fremdsprache Spanisch erweitern (Sprachenfolge Englisch-Latein oder Französisch-Spanisch). Diese Möglichkeit wird bereits Auswirkungen für die Sprachenwahl der Eltern in der jetzigen Jahrgangsstufe fünf haben.

Ebenfalls ab dem kommenden Schuljahr wird die Schule die Ausbildungsrichtung Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium (WWG) ab Jahrgangsstufe acht anbieten.

Erstmals wird im kommenden Schuljahr mit Blick auf den erweiterten sprachlichen Bereich auch die Möglichkeit eröffnet, bei entsprechendem Interesse Latein als erste Fremdsprache zu wählen. Die Sprachenfolge Latein-Englisch-Französisch böte dann die Option, mit spätbeginnendem Spanisch (als Ersatz für Englisch) in Jahrgangsstufe zehn insgesamt vier Fremdsprachen zu lernen.

«Vollständig umgesetzt»

In einer ersten Reaktion zeigte sich Oberstudiendirektor Folkhart Glaser mit der Entscheidung des Ministeriums sehr zufrieden: «Ich freue mich sehr, dass der breit fundamentierte Wunsch der Schule so rasch und vollständig umgesetzt worden ist und wir zudem die versprochenen Budgetzuschläge bekommen.» Nun gelte es, die eröffneten Möglichkeiten in die Praxis umzusetzen und bereits bei den kommenden Elternabenden entsprechend zu informieren.

Schulleiter Glaser: «Für die Schule ist nunmehr eine ganz erfreuliche Abrundung des schulischen Angebotes festzustellen. Damit sind wir für eine erfolgreiche Zukunft gut gerüstet.»

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