Allgäu
Kritische Töne

Bezirksleiter Richard Maul schlug - unter dem Beifall vieler Delegierter - auch kritische Töne an: «Wir haben uns im ASM die Erhaltung, Pflege, Verbreitung und Förderung von bodenständiger Kultur in der Blasmusik an die Fahnen geheftet. In Konzerten fällt mir aber immer öfter auf, dass die klassische Ouvertüre, der Marsch, der Walzer und die Polka keinen Platz mehr im Programm finden.»

«Die Blaskapellen sollten auf die Literatur zurückgreifen, die sie auch zu interpretieren in der Lage sind und nicht nur sinfonischer Blasmusik zustreben. Dazu gehören auch Konzertprogramme, die fast ausschließlich mit englischen Titeln bestückt sind.»

«Die bei den Bezirksmusikfesten angebotene Marschmusikwertung wird von unseren Kapellen kaum angenommen. Dabei hätten es viele Gruppen bitter nötig, sich damit auseinanderzusetzen, wenn man sieht, wie ungeordnet sich zum Teil manche Kapellen bei einem Umzug präsentieren, auch was die einheitliche Tracht betrifft. Da können wir von Österreichern und Südtirolern noch einiges lernen.» (ho)

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