Kreuz bequem von zu Hause aus

Kaufbeuren(ses). - Noch sind es zwar rund vier Wochen bis zum Wahltag in Kaufbeuren, doch die Vorbereitungen im Rathaus laufen bereits auf Hochtouren. 33000 Wahlbenachrichtigungs-Karten werden laut Wahlamtsleiter Alfred Riermeier zum Wochenende verschickt. Zudem sind seit gestern auch Briefwahl-Unterlagen für die Oberbürgermeister- und die Europawahl am 13. Juni erhältlich. Bis spätestens Anfang nächster Woche sollen laut Alfred Riermeier alle wahlberechtigten Kaufbeurer ihre Benachrichtigungskarten erhalten, auf der unter anderem eines der 41 Wahllokale aufgeführt ist, in dem der Bürger am 13. Juni seine Stimmen abgeben kann. Wer an diesem Termin verhindert ist oder aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist, das Wahllokal aufzusuchen, kann bereits seit gestern Briefwahlunterlagen beantragen. Dafür gibt es, wie schon in den Vorjahren, mehrere Möglichkeiten. Zum einen füllt man die Rückseite des Wahlbenachrichtigungsscheins aus und schickt diesen per Post zurück an die Stadt. Zum anderen können die Bürger mit der Benachrichtigungskarte selbst im Wahlamt des Rathauses vorbeikommen. Dabei besteht die Möglichkeit, in einer Wahlkabine die Stimmzettel gleich vor Ort auszufüllen. Die dritte Art und Weise, an die Briefwahlunterlagen zu gelangen, ist die Bestellung der Unterlagen im Internet.

Auf der Seite der Stadt Kaufbeuren unter www. kaufbeuren. de wurde dazu unter der Rubrik 'Aktuelles' ein Link 'Wahlen' eingerichtet. Klickt man darauf, öffnet sich ein neues Fenster mit den Links auf die Antragsformulare der beiden verschiedenen Wahlen. Diese Formulare werden dann ausgefüllt über den Button 'Abschicken' elektronisch dem Wahlamt zugestellt. 'Wir müssen allerdings die beiden verschiedenen Wahlen klar trennen. Das bedeutet auch, dass zu jeder Wahl die Unterlagen getrennt voneinander beantragt werden müssen', erklärt Riermeier. Die Stimmzettel werden daher auch getrennt voneinander verschickt. Die vollständigen Wahlunterlagen enthalten zwei Stimmzettel: Einen für die Wahl des Oberbürgermeisters, auf dem der Wähler eine Stimme zu vergeben hat, und einen für die Europawahl, auf dem man sich mit einer Stimme für eine der 24 aufgeführten Parteien entscheiden muss. Die letzte Möglichkeit, die Unterlagen zur Briefwahl zu beantragen, besteht am Freitag, 11. Juni. 'Dann sollten der Brief aber direkt im Rathaus eingeworfen werden, denn wichtig ist, dass die Unterlagen am Wahlsonntag bis 18 Uhr bei uns eingegangen sind', so Riermeier. In den vergangenen Jahren habe der Trend zur Briefwahl deutlich zugenommen, so der Wahlamtsleiter. Da der Wahltag heuer auf einen Termin in den Pfingstferien fällt, rechnet Riermeier mit einer weiteren Zunahme und einer Briefwahlbeteiligung von rund zehn Prozent.

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