Obergünzburg
Kommunalunternehmen will Schulden abbauen

Bürgermeister Lars Leveringhaus gab im Marktrat einen kurzen Sachstandsbericht zum Obergünzburger Kommunalbetrieb. Laut Leveringhaus sei die Unterdeckung von 270000 Euro für 2008 zwar hoch, aber nicht existenziell und gehe vor allem auf die hohen Investitionen seit 2006 zurück. Die Schaffung von zwei neuen Lehrstellen im Bereich Wasserversorgung und Abwasserentsorgung hob er ausdrücklich hervor. Max Schwarzer ergänzte, dass die Schuldenlast von ursprünglich 400000 Euro auf den Stand von 2008 gedrückt werden konnte und eventuell für das Jahr 2010 eine Null denkbar sei. Die Gründung des Kommunalunternehmens begrüßte er noch einmal ausdrücklich, da die notwendigen Investitionen in Höhe von fünf Millionen Euro anders nicht möglich gewesen wären.

Schwerpunkt beim Gewerbe

Hinsichtlich einer künftigen Breitbandversorgung des Gemeindegebietes teilte Leveringhaus das Zwischenergebnis der Machbarkeitsstudie mit. Nachdem sich aus der Bedarfserhebung unter gewerblichen Nutzern die örtlichen Schwerpunkte ergeben haben, kann nach Fertigstellung der Bedarfsanalyse demnächst eine Ausschreibung im bayerischen Breitbandportal erfolgen. 70 Prozent der förderfähigen Kosten werden bezuschusst, maximal kann die Gemeinde 100000 Euro erhalten.

Überzeugender Beitrag

Einen Rückblick in Bildern warf Bürgermeister Leveringhaus auf die Preisverleihung durch den Landkreis Ostallgäu an Obergünzburger Seniorenprojekte.

Der Arbeitskreis Lokalgeschichte, der Initiativkreis «Helfende Hände» (siehe oben stehender Artikel) und der Akku-Treff waren ausgezeichnet worden, die einen überzeugenden Beitrag zur Verlängerung der eigenen Häuslichkeit von Senioren leisten.

An Heiligabend geöffnet

Bauamtsleiter Bernhard Mair stellte kurz die geplanten Umbauarbeiten am Akku-Treff vor. Um die Begegnungsstätte für Ältere barrierefrei zu gestalten, wird der Eingang verlegt und eine Behindertentoilette eingerichtet. Auf Wunsch der Projektgruppe hat der Marktrat zudem einstimmig eine Benutzerordnung für den Akku-Treff verabschiedet, die unter anderem die Selbstverwaltung und die Öffnungszeiten festhält. Nicola Paolini wies darauf hin, dass die Begegnungsstätte am 24. Dezember ab Nachmittag bis 21 Uhr geöffnet sein wird. Ältere Mitbürger könnten dadurch je nach Wunsch Heiligabend in Gesellschaft verbringen, so Paolini.

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