Füssen
Kleiner Kader, aber großes Herz

Nach dem guten Auftritt und der Niederlage am Freitagabend gegen Tabellenführer Herne hat der EV Füssen auch sein Spiel am Sonntagabend in Bad Tölz verloren. Die Leoparden unterlagen mit 2:5 (1:2, 0:2, 1:1) bei den Löwen. Gerade 13 Feldspieler und zwei Torhüter konnten die Allgäuer noch aufbieten, um der Überraschungsmannschaft um Trainer Dave Rich Paroli zu bieten, während der Gegner mit 19 Feldspielern mit vier Reihen durchspielen konnte. Füssen trat mit drei Stürmer- sowie zwei Verteidigerreihen an, wobei Leopold Prantl in den Sturm beordert wurde und dort seine Sache ganz gut machte und auch ein Tor auf Zuspiel von Nadeau und Preston erzielte.

Frische lässt stark nach

Füssen war aber anzumerken, dass mit fortschreitender Spieldauer auch die geistige Frische nachließ. Speziell die Ausfälle von Torwart André Irrgang sowie Kevin Lavallee machten sich schmerzlich bemerkbar, wobei Trainer Georg Holzmann den beiden jungen Torhütern Andreas Jorde und Florian Glaswinkler keinen Vorwurf machte: «Beide sind Talente, aber in der Oberliga einfach noch überfordert.» Auch der Mannschaft machte Holzmann an diesem Abend keinen Vorwurf, im Gegenteil: «Kleiner Kader, aber ein großes Herz. Wir hatten gute Chancen und mehr Schüsse als Tölz, aber die wurden nicht gut genug abgeschlossen.»

Tölz Trainer Dave Rich war mit seiner Mannschaft zufrieden. «Es ist schwer, gegen eine Mannschaft mit kleinem Kader zu spielen. Im ersten Drittel hatte Füssen mehr Chancen, wir zu viele Strafen. Wir konnten mit vier Reihen durchspielen und haben dadurch Kraft gespart.» Die beiden schnellen Gegentreffer in der dritten und vierten Minute veranlassten Holzmann zu einem Torwartwechsel. Jorde, der beim ersten Gegentor machtlos war, musste dem 17-jährigen Glaswinkler Platz machen.

Viele Chancen ausgelassen

Der musste sich in der 22. Minute mit einem Bauerntrick zum 3:1 überraschen lassen, dem in der 34. Minute das 4:1 folgte. Füssen hatte genug Chancen, das Ergebnis zu egalisieren, aber Preston, Nadeau und Naumann scheiterten oder hatten einfach Pech. Zudem tat Torwart Jenike sein Bestes, um Schlimmeres zu verhindern.

Nadeau klebte das Pech auch gleich nach Beginn des letzten Drittels am Schläger. Andererseits hatte Füssen bei einem Pfostenschuss und einem Fehler beim Wechsel Glück, dass nicht schon früher die endgültige Entscheidung fiel. Die folgte mit dem Treffer zum 5:1 durch Fischhaber in der 55. Minute in Überzahl. Christian Völk gelang kurz vor Schluss in Überzahl noch der zweite Treffer für die Leoparden.

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