Kinderfest-Vorbereitung schon in vollem Gange

Memmingen (g). - Wenn am 22. Juli Tausende die Straßen zwischen Hallhof und Stadion säumen, denken wohl die wenigsten daran, welche gewaltige Vorarbeit für das Kinderfest geleistet werden muss. In der Vorbesprechung sind die Verantwortlichen jetzt das Programm minutiös durchgegangen. 'Kinderfest-Vater' ist weiterhin der Lindenschul-Rektor Werner Habereder. Manöverkritik war heuer fällig nach den Erfahrungen des letzten Jahres, als der Kinderfest-Umzug starkem Regen zum Opfer fiel. Ergebnis des kritischen Rückblicks: Man hoffte wohl zu lange darauf, dass das Wetter doch noch besser wird. Deshalb soll heuer um Punkt zwölf Uhr die Entscheidung fallen, ob der Umzug stattfindet oder nicht. Falls es dann während der Veranstaltung zu regnen beginnt, greift ein Schlechtwetterplan: Alle Kinder kommen im Trockenen unter, beispielsweise im Rathaus. Den Auftakt zur Sitzung des Kinderfest-Ausschusses hatte ein kleiner Musikschul-Knabenchor bestritten, der vom Choral über eine alte Volksweise bis zum modernen Song alle Kinderfest-Lieder vorstellte. Musikschul-Chef Otfried Richter begleitete mit der Gitarre und kündigte Tonträger an, so dass jede Schule üben könne. Der Kinderfest-Vormittag auf dem Marktplatz wird wieder über 2000 Buben und Mädchen gehören.

Im Wallenstein-Jahr steht den Zuschauern eine Tribüne zur Verfügung. 'Wildwest in Amendingen' wird eine Präsentation heißen, mehr wurde noch nicht verraten. In der Sitzung ging es dann um die Hauptprobe, für die rechtzeitig der Amboss für die Schmiedezunft bereitgestellt werden muss, und viele weitere Details: Die Schmiede erhalten dank einer Spende der Siebendächer-Baugenossenschaft neue Schürzen, das Kinderfest-Heft wird von der Edith-Stein-Schule vorbereitet, neue Kleider für die Weber-Mädchen müssen in den nächsten Jahren in passenden Größen geschneidert werden. Zitat Wer einen Amboss klauen will, muss gut gebaut sein. Das ist noch nie passiert.} Kinderfest-Vater Werner Habereder hat kein Problem damit, dass der Amboss für die Schüler-Schmiede bereits am Vortag für die Hauptprobe aufs Podium gewuchtet wird. Habereder hat keine Sorge, was die bunte Vielfalt der Umzug-Ideen betrifft. Er lobte Kreativität und Phantasie, die immer wieder von Lehrern, Eltern und Schülern eingebracht würden, wenn es darum gehe, das Memminger Traditionsfest zu gestalten. Das 'Bähnle' wird wieder im Zug mitfahren, auch die Spielwiesen sind fester Bestandteil. Der vor zwei Jahrzehnten als 'Jugend-Party-Zelt' initiierte Treffpunkt ist inzwischen zum beliebten Familien-Ereignis geworden. Dort gibt es keinen Alkohol, sondern Saftbowle. Die Stängeles- und Schulplakat-Träger treten in einheitlichen T-Shirts auf. Die Eltern wurden in der Sitzung gebeten, ihren Nachwuchs nach dem Umzug erst auf den Spielwiesen abzuholen und nicht schon am Stadioneingang aus dem Zug zu lotsen. Einen Wunsch an die Stadt äußerte Heimatfest-Referentin Hildegard Niggl (CSU): Neue, modernere Tafeln, die an den Einfallstraßen auf Fischertag und Kinderfest hinweisen.

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