Kempten
Keine Tiefgarage, aber Parkhaus gleich ums Eck?

Noch eine Woche, dann wird die Entscheidung für oder gegen eine Tiefgarage am Hildegardplatz getroffen. Wie es aus dem Büro des Oberbürgermeisters heißt, fallen im Stadtrat am Donnerstag, 11. Februar, die Würfel. Die Opposition im Stadtrat indes sammelt weiter Argumente gegen eine Tiefgarage. Unter dem Motto «FDP vor Ort» fragten Stadträte am Montagabend im «Stift» die Bürger nach ihren Meinungen und stellten eine Alternative zur Tiefgarage vor: Ein Parkhaus in der Prälat-Götz-Straße (siehe Infokasten).

Schon 1999, erinnerten die FDP-Stadträte Ullrich Kremser, Bruno Steinmetz und Dr. Dominik Spitzer, habe es großen Widerstand der Bürger gegen eine Tiefgarage gegeben. Der Stadtrat beschloss daraufhin, die entsprechenden Pläne nicht weiter zu betreiben.

Jetzt sind die Tiefgaragenpläne wieder aktuell und im «Stift» sprach man sich am Montag geschlossen gegen das unterirdische Parken aus. So zweifelten mehrere Bürger an, dass die Bauzeit von rund einem Jahr ausreichen würde. Auch, hieß es, müsse der Hildegardplatz weiter den Kurzzeitparkern zur Verfügung stehen. Deshalb sei ein Parkhaus in der Prälat-Götz-Straße oder auch auf dem Gelände nördlich der Feuerwehr in der Rottachstraße eine gute Lösung.

Tiefgarage oder nicht - darum dürfe es, meinte ein Besucher, eigentlich gar nicht gehen: «Kempten braucht endlich ein vernünftiges Parkleitsystem und eine klare Lagebeurteilung», betonte er. Da müsse das Gesamte betrachtet werden und nicht ein einzelner Platz. Ins selbe Horn stieß ein weiterer Besucher: «Warum macht man sich keine Gedanken darüber, warum beispielsweise die Tiefgarage am Königsplatz leer steht, bevor man eine weitere baut?»

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