Keine Gegner zum Fürchten

Sonthofen (wb). Nicht zu verachten sind die beiden Wochenendgegner des ERC Sonthofen 1999 in der Eishockey-Bayernliga. Am heutigen Freitag Abend erwarten die Sonthofer den SVG Burgkirchen. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Am Sonntag reist die Köcheler-Truppe nach Königsbrunn. Beide Partien versprechen große Spannung, denn neben dem ERC 99 hat Burgkirchen den achten Tabellenplatz und Königsbrunn eine deutliche Verbesserung seines Tabellenplatzes 13 im Visier. Der SVG Burgkirchen hieß vor seiner Umbenennung SV Gendorf und ist an der Alz in Oberbayern beheimatet. Der ERC 99 kennt die Gendorfer nicht besonders gut. Bislang trafen beide Teams dreimal aufeinander. Vor drei Jahren siegten die Allgäuer im Rahmen der damaligen Meisterrunde zweimal. In dieser Spielzeit teilten sich beide Teams in der Vorrunde mit 4:4 die Punkte.

Selbstverständlich will der ERC 99 diesmal einen Sieg. Andererseits muss der SVG um seine letzte Chance kämpfen. Denn Burgkirchen fehlen zu Platz acht und damit zu Sonthofen fünf Punkte. Burgkirchens Trainer Jiri Luponesky baut dabei auf Scott Mac Donald, Sergej und Alex Piskunov sowie Sergej Demcenko, die gegnerische Abwehrreihen gehörig durcheinanderwirbeln können. Im unteren Tabellendrittel Die Pinguine aus Königsbrunn waren in den letzten beiden Jahren stets an vorderster Stelle der Bayernliga zu finden und fristen nun ihr Dasein im unteren Tabellendrittel. Sie weisen mittlerweile neun Punkte Abstand auf den begehrten achten Rang auf und müssten schon eine lange Siegesserie hinlegen, um an diesen Platz noch heranzureichen. Allerdings haben sie aus den letzten sieben Spielen 9:5 Punkte holen und sich auf Platz 13 vorarbeiten können. Dabei haben die Pinguine mit Sven Rampf einen klasse Torhüter verloren, Stefan Maier wechselte zum EV Landsberg 2000 und Andreas Römer hat in dieser Saison noch nicht gespielt. Dennoch fügten sie dem ERC 99 im Hinspiel eine Heimniederlage zu, die die Spieler um Kapitän Klaus Erbersdobler diesmal auswetzen wollen. Deshalb will der ERC 99 seine eigenen Möglichkeiten ausschöpfen und alles dransetzen, an diesem Wochenende zwei Siege zu erringen. Dass Sonthofen auch gegen Vereine aus der unteren Tabellenhälfte gut spielen kann, bewies der hohe Sieg gegen Trostberg. Mit zwei Erfolgen wäre ein mitentscheidender Schritt im Kampf um Platz acht getan. Hilfreich ist dabei die vorzeitige Gesundung von Brett Hillier, der nach seiner Kieferoperation wieder fit ist und am Freitag gegen Burgkirchen erstmals nach sechs Spielen wieder aufläuft.

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