Buchenberg
Keine Angst vor dem Absprung

Es ist beeindruckend, wie die Nachwuchs-Skispringer des TSV Buchenberg beim Training von der Buchenberger Minischanze hüpfen. An die 60 Stundenkilometer haben die Knirpse beim Absprung drauf und mit einem lauten Freudenjauchzer begleiten sie meist ihren «Flug». Einer von ihnen ist Florian Hüttl (10), der seit vier Jahren von den Schanzen springt. «Florian ist extrem trainingsfleißig und lebt seinen Sport», sagt sein Trainer Christian Rimmel über ihn.

Florian, mal ganz ehrlich. Hast Du noch Angst, wenn Du oben auf dem Absprungbalken sitzt?

Florian Hüttl: Nein. Ich konzentriere mich auf meinen Sprung und denke nicht daran, was passieren könnte.

Und vor vier Jahren bei Deinen ersten Sprüngen?

Hüttl: Das war anfangs schon ein mulmiges Gefühl. Ich habe auf der kleinen Schanze in Buchenberg angefangen und bin auch nicht gleich von ganz oben gesprungen. Dann hat sich die Angst schnell gelegt.

Wie weit war denn Dein weitester Sprung bisher?

Hüttl: In Oberstdorf bin ich auf einer K56-Schanze 43 Meter gesprungen. Auf unserer Schanze in Buchenberg ist meine Bestweite 34 Meter.

Du bist nicht nur ein guter Skispringer, sondern auch in der nordischen Kombination erfolgreich. Was machst Du lieber?

Hüttl: Springen, aber beim Langlauf hole ich oft auf und mache viele Plätze gut. Ich will aber Spezialspringer werden.

Warum?

Hüttl: Bei der Kombination muss man später immer längere Strecken laufen. Das ist mir zu anstrengend, darauf habe ich keine Lust.

Am Wochenende ist Oberstdorf die erste Station der FIS Team-Tour. Wirst Du die Springen live an der Schanze anschauen?

Hüttl: Das weiß ich noch nicht. Morgen habe ich selbst einen Wettkampf in Isny und am Sonntag will ich eigentlich auf den Kinderfasching in Sulzberg.

Wem wirst Du die Daumen drücken?

Hüttl: Gregor Schlierenzauer aus Österreich. Das ist mein Lieblingsspringer. Der hat in der Luft eine gute Haltung und macht auch bei weiten Sprüngen einen schönen Telemark-Aufsprung.

Was ist derzeit mit den deutschen Springern los?

Hüttl: Die sind nicht so gut drauf. Aber mit Pascal Bodmer kommt ein guter junger Springer nach und Michael Uhrmann ist derzeit auch ganz gut in Form.

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