Keckwiese: Derzeit keine Änderung in Sicht

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Kempten | se | Ein interessantes, gleichzeitig aber schwieriges Gelände ist die Keckwiese. Das Areal unweit des Berliner Platzes war immer wieder im Gespräch für unterschiedliche Projekte. Dort stehen die denkmalgeschützte Keck-Kapelle und ein verfallener Bauernhof. Und dieser Bauernhof gefällt manchen Kemptenern gar nicht.

Einen wenig einladenden Anblick biete das landwirtschaftliche Gebäude an der Keckwiese. Dies haben Anwohner der Kaufbeurer Straße mit Stadtrat Peter Wagenbrenner diskutiert. Der fragte nun bei der Verwaltung nach, ob es Planungen gebe und ob man etwas tun könne, um den Anblick am Einfallstor der Stadt freundlicher zu gestalten.

'Über die Art der baulichen Entwicklung wurde schon diskutiert', erklärt dazu Baureferentin Monika Beltinger. Eine Mischbaufläche für Gewerbe und Wohnen stellen sich die Fachleute im Bereich des Gutshofs vor. Vom Ring her müsse nämlich mit erheblichen Lärmemissionen gerechnet werden.

In Betracht ziehen müsse man bei einer künftigen Bebauung neben dem Baudenkmal Keck-Kapelle das Bodendenkmal in dem Gebiet: Die Archäologen wissen, dass die Keckwiese in der Kaiserzeit von den Römern als Friedhof genutzt wurde. Und die Gräber sind bisher nur zu einem Teil erforscht.

Gebäude ist Privatsache

Von einer Bebauung freizuhalten ist obendrein die Hangkante, sagt Beltinger. Und die Erschließung des Geländes wäre durchaus eine komplizierte Aufgabe. Interessant, aber schwierig.

Und der Bauernhof? 'Der ist reine Privatangelegenheit der Eigentümer', stellt Beltinger fest: 'Wir reagieren nur bei einer Gefährdung.' Das Gehöft ist allerdings eingezäunt. Denkmalschützerische Aspekte gibt es bei dem Gebäude nicht. Also habe die Stadt keinen Grund einzuschreiten. Natürlich stehe man weiter in Gesprächen mit den Eigentümern. Doch konkrete Pläne seien im Moment nicht spruchreif.

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