Stötten
Kaum Fragen in Stötten

Die Arbeiten für die Wasserversorgung sind abgeschlossen. Beim Kanal steht nur noch der Bereich nördlicher Auerberg an (siehe eigener Bericht). Und für die Betroffenen dort fand erst kürzlich eine Informationsveranstaltung statt. Entsprechend gering war das Interesse an der Bürgerversammlung in Stötten. Diese fand erstmals im Saal des Gasthofs Sonne statt.

Wieder eine Mehrzweckhalle

Nur ein Bürger fragte schon während des Berichts von Bürgermeister Joachim Ernst immer wieder nach. Vor der Diskussion ging Ernst noch auf die Planung für die Turnhallensanierung und die unterschiedlichen Kostenschätzungen für das Vorhaben ein. Nach Absprache mit den Vereinen soll die Turnhalle größer werden als für eine Schulturnhalle notwendig. Allerdings erhält die Gemeinde nur Zuschüsse für eine Schulturnhalle. Ob über den Sportverein, der dort künftig auch Hallenspiele austragen kann, weitere Zuschüsse zu erhalten sind, muss laut Ernst noch abgeklärt werden.

Mit der Erweiterung und der Bühne werde auch der sanierte Bau wieder zur Mehrzweckhalle, hob Josef Hengge vom Trachtenverein hervor. Eine reine Schulturnhalle hätte dagegen das kulturelle Leben im Ort zum Erliegen gebracht. Durch die geplante Erweiterung und Sanierung hätten nun alle gewonnen.

Auf Nachfrage eines Bürgers erläuterte Bürgermeister Ernst, dass das Gelände für den Fußball-Trainingsplatz an der Marktoberdorfer Straße schon immer der Gemeinde gehörte und deshalb als Baugebiet überplant werden konnte. Nach Absprache mit dem TSV habe dieser dann das Grundstück bei der Erna-Paul-Sportanlage gekauft. Schon seit zwei Jahren habe die Gemeinde für den Übungsplatz dort 20000 Euro bereitgestellt. Das Anlegen des Platzes sei wegen des moorigen Untergrunds nun teurer geworden als anfangs gerechnet.

Gisbert Bottner vom TSV zeigte auf, dass bisher für den Trainingsplatz 180000 Euro ausgegeben worden seien. Der TSV habe von der Gemeinde bereits eine Bürgschaft über 50 000 Euro erhalten. Der Verein werde noch einen Antrag auf Zuschuss stellen, wenn sämtliche Rechnungen vorliegen.

Zeitweise Komplettsperrung

Bezüglich des Ausbaus der Bundesstraße B 16 erklärte Bürgermeister Ernst, dass der erste Bauabschnitt bis zur Einmündung Osterried voraussichtlich bis Herbst 2010 fertiggestellt ist. Während der Bauzeit komme es wohl zu Verkehrsbehinderungen, zeitweise auch zur Komplettsperrung.

Albert Krumper gab zu bedenken, dass die Straße zum Riedhof unter der Sperrung «total» leiden werde und schlug eine Tonnage-Begrenzung dort vor. Der Bürgermeister kündigte noch eine Infoveranstaltung mit dem Straßenbauamt zur Umgehung Bertoldshofen und deren Auswirkungen an.

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