Kaufbeurer Haus öffnet an Pfingsten

Buchloe/Bad Wörishofen (bz/stu). - Das Kaufbeurer Haus im Lechtal, auf 2007 Metern Höhe, eröffnet an Pfingsten die Saison. Es ist eine der vier Hütten der DAV-Sektion Allgäu-Immenstadt des Deutschen Alpenvereins, zu dem auch die Ortsgruppe Bad Wörishofen-Türkheim-Buchloe gehört. Die Hütte werde seit über 30 Jahren von der Ortsgruppe Bad Wörishofen-Türkheim-Buchloe betreut und habe während dieser Zeit nichts vom Charakter einer Selbstversorgerhütte eingebüßt, wie die Ortsgruppe versichert. Mit ihren rund 50 Lagern sei sie an allen Wochenenden einfach bewirtschaftet, heißt es in einer Pressemitteilung weiter. Insgesamt fünf Hüttenwarte teilen sich den Dienst während des Bergsommers, der von Pfingsten bis zum Hüttenschluss Anfang Oktober dauert. Angeboten werden nach alter Tradition einfache Getränke sowie Erbsensuppe mit und ohne Würstchen. Außerdem besteht die Möglichkeit, selbst in der kleinen Küche ein leckeres Menü zu kochen - oft ein Riesenspaß für Groß und Klein. Faszinierend sei auch die Umgebung um das Kaufbeurer Haus, betonen die Alpenfreunde.

Neben einem Blick zum Hochvogel lockten bei mittlerem Schwierigkeitsgrad drei herrliche Gipfel, die bei guter Sicht grandiose Ausblicke ins Lechtal böten: Gliegerkarspitze (2577 Meter), Bretterspitze (2609 Meter) und Urbeleskarspitze (2636 Meter); dabei sei jedoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich. Als besonderes Highlight bezeichnet der Alpenverein das Sonnwendfeuer, das am 19./20. Juni stattfindet. Erreichbar ist das Kaufbeurer Haus von Hinterhornbach aus, nachdem man über Füssen - Reutte - Stanzach und Vorderhornbach in Hinterhornbach ankommt. In rund zwei bis drei Stunden gelangt man über einen der schönsten und blumenreichsten Wanderwege zur Hütte. Fünfmal bietet sich die Gelegenheit, an einer der Rastbänke eine Pause einzulegen. Wem zwei bis drei Stunden nicht genügen, dem bietet sich laut Alpenverein eine interessante Alternative: von Elbigenalp aus - ein Stück weiter im Lechtal gelegen - auf die Hermann-von-Barth-Hütte aufsteigen (rund drei bis vier Stunden), dort eventuell übernachten und mit viel zu trinken im Rucksack in sechs bis acht Stunden den 'Enzensberger Höhenweg' zum Kaufbeurer Haus laufen. Ein eingerichteter Schlüsseldienst garantiere auch während der Woche für DAV-Mitglieder jederzeit Zutritt zur Hütte. Nähere Auskünfte bei Hüttenreferent Jürgen Schimmelpfennig unter Telefon 08269/91996 .

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