Kartei-der-Not-Schießen ein Erfolg

Versammlung des Schützengaus in Simmerberg 'ein historischer Tag' Simmerberg (kr). Auf ein erfolgreiches aber auch sehr arbeitsreiches Jahr mit vielen Aktivitäten blickte der Schützengau Westallgäu bei seiner Jahresversammlung zurück. 'Wir freuen uns, dass die Gauversammlung nach 39 Jahren wieder in Simmerberg stattfindet', begrüßte Hans Eckart aus Simmerberg die Gäste in der vollbesetzten Festhalle. Bürgermeister Karl Heinz Rudolph nannte die Veranstaltung 'ein historisches Ereignis.'

Gauschützenmeister Anton Eller gab bei der Versammlung einen Rückblick auf die Aktionen im Jahr 2003. Schwerpunkte bildeten dabei der Sommerbiathlon in Genhofen, das Königs- und Jubiläumsschießen in Opfenbach, das Frauenvergleichsschießen mit dem Alt-Landkreis Wangen, das Finalschießen auf Monitor und Großleinwand in Maria-Thann sowie das Schützenmeisterschießen mit dem Vorstand der Schützenvereine in Oberreute. Zudem wurden zahlreiche Veranstaltungen besucht, darunter der schwäbische und bayerische Schützentag, das Bezirks-Ältesten-Schießen, Vereinsjubiläen, die Fahnenweihe in Aach sowie das Auftaktschießen der 'Schützenhilfe für die Kartei-der-Not' in Heimenkirch. Wie Eller erklärte, verwaltet der Schützengau Westallgäu, der 'voll ehrenamtlich geführt' wird, derzeit einen Mitgliederstand von 2730 Schützen mit 31 Vereinen. Ein großer Erfolg war der Wettbewerb 'Schützenhilfe für die Kartei der Not' - eine Aktion der Allgäuer Zeitung und Augsburger Allgemeinen - der jetzt auf Vereinsebene zu Ende ging. 21 Vereine des Schützengaus Westallgäu haben sich mit über 1200 Schützen daran beteiligt. 2. Bezirksschützenmeisterin Andrea Merkel würdigte die gute Arbeit des Gaus Westallgäu mit Anton Eller als Schützenmeister. Das 'Kartei-der-Not-Schießen' sei eine ausgezeichnete Aktion, 'durch die die Schützen ins rechte Licht gerückt werden', so Merkel, die in diesem Zusammenhang auch die gute Durchführung lobte. Merkel nahm an diesem Abend auch zahlreiche Ehrungen vor (siehe rechts). Der stellvertretende Landrat Johann Zeh würdigte bei seinem Grußwort die 'aktive Jugendarbeit' des Schützengaus. Auch Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter sprach seine Anerkennung für die Gautätigkeiten aus. 'Die Aktion Schützenhilfe ist Vorbild dafür, im Ehrenamt auch anderen zu helfen', so Rotter. Gauschriftführer Rainer Pilz trug ein ausführliches Jahresprotokoll vor, und Gaukassenverwalterin Monika Buhmann wies trotz zahlreicher Ausgaben einen ansteigenden Kassenstand vor. 'Insgesamt waren im Berichtsjahr 327 Buchungen vorzunehmen', so Buhmann. Gausportleiter Wilfried Hege berichtete über die sportlichen Ereignisse. So gingen an den Gaumeisterschaften 398 Teilnehmer an den Start - darunter 110 Jugendliche. An der bayerischen Meisterschaft nahmen noch 36 Schützen teil, zwei starteten sogar bei der deutschen Meisterschaft. Gaudamenleiterin Gabi Wenninger berichtete von dem Damen-Rundenwettkampf (siehe nebenstehenden Artikel), dem Bezirksvergleichskampf mit dem Gau Memmingen, dem Bezirkspokalendkampf sowie dem Freundschaftsschießen gegen den Kreis Wangen mit stets guten Plätzen. Zum 14. Mal wurde in Lindenberg das Gaudamenschießen veranstaltet, an dem 90 Schützinnen teilgenommen haben. Außerdem haben die Frauen einen Ausflug mit Besuch des Klosters Ettal und Oberammergau unternommen. Gaujugendsprecherin Yvonne Schneider berichtete von den Teilnahmen am Kreiscup, der Gaumeisterschaft und den Jugendrundenwettkämpfen. Den Rundenwettkampf gewann Opfenbach. Wie Gauschützenmeister Eller bekanntgab, ist die neue Gaustandarte zur Abholung fertig. Anschließend wurde eingehend die Großveranstaltung des 54. Bayerische Schützentages besprochen, die vom 25. bis 27. Juni in Lindau stattfindet. 'Ich hoffe, dass alle Vereine unseres Gaues dabei mitmachen', rief Eller auf. Mit zu den Höhepunkten zähle dabei der Festzug durch die Lindauer Altstadt am Sonntag, 27. Juni.

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