Kandidatin setzt auf Teamarbeit

Jengen/Ostallgäu | az | Mit einem klangvollen, weil musikalischen Auftakt ist die Landratskandidatin Angelika Schorer gemeinsam mit der CSU Ostallgäu in den Wahlkampf gestartet. Ihr Wahlmotto 'Für unser sympathisches Ostallgäu' sieht Angelika Schorer nach eigenen Angaben als Grundlage für ihre Arbeit als mögliche Landrätin. Seit 2003 vertritt die gelernte Bankkauffrau den hiesigen Stimmkreis als Abgeordnete im bayerischen Landtag. Jetzt stellte sich die Politikerin als Landratskandidatin vor.

'Bürgernah und kompetent'

Mit einem Frühschoppen fand der Wahlauftakt in Schorers Heimatgemeinde Jengen statt. Begleitet von der Musikkapelle Jengen begrüßte Lothar Appelt die Gäste im vollbesetzten Saal des Gasthofes Höfler. 'Angelika Schorer denkt und handelt zum Wohle der Bürger - das hat sie bewiesen', lobte Appelt die Kandidatin. Optimistisch geht auch CSU-Kreisvorsitzender Reinhold Sontheimer in den Wahlkampf mit dem Ziel, einer klaren Mehrheit für Schorer im ersten Wahlgang und einer 'absoluten Mehrheit von 31 plus x-Sitzen für die CSU Ostallgäu im Kreistag'. Die Kandidatin sei eine 'Sympathieträgerin, bürgernah, menschlich und kompetent, die sich aktiv um die Sorgen der Bürger kümmert', betonte Sontheimer. Die Rückendeckung der 60 Kreistagskandidaten sei ihr sicher.

Vom 'Zusammenhalt' und dem Wunsch, 'gemeinsam die Zukunft zu gestalten', sprach auch Angelika Schorer. Gemeinschaft und Teamarbeit seien ihr wichtig. Ihre Teamfähigkeit habe die Mutter von vier erwachsenen Kindern neben dem Beruf auch in vielen Ehrenämtern immer bewiesen. Unter anderem ist sie Vorsitzende der Bäuerlichen Familienberatung in der Diözese sowie stellvertretende Vorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes auf Kreis- und Schwabenebene. Für das angestrebte Amt als Landrätin bringt Angelika Schorer viele Pläne mit. In den kommenden Wochen will sie in zahlreichen Gemeinden im ganzen Landkreis bei Veranstaltungen ihre Ideen vorstellen und für Gespräche zur Verfügung stehen, um auch die Anliegen der Bürger aufzunehmen. 'Für Kinderbetreuungsangebote in der Region brauchen wir bessere Konzepte', erklärte die 49-Jährige und lobt die Buchloer Kinderkrippe, die ein Modell für die gelungene Vernetzung im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe sei. 'Gemeinsam werden wir für ein Gymnasium in Buchloe kämpfen', machte die Kandidatin deutlich. Die Ernährungswirtschaft im nördlichen Landkreis möchte sie weiter stärken. Interkommunale Zusammenarbeit wolle die Politikerin weiter vorantreiben, ebenso den Ausbau der Staatsstraßen, der A 7 und der B 12, um die Bedingungen für die Unternehmen zu verbessern und zugleich Anreize für neue Firmen zu schaffen.

Dafür möchte Schorer eine 'effiziente Ansiedlungshilfe für neue Betriebe' im Landratsamt ausbauen, damit die Unternehmer schnell 'aus einer Hand' betreut werden können. Auf ihrer Prioritätenliste steht auch der weitere Ausbau der DSL-Anbindungen für den ländlichen Raum.

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