Kampf gegen Sozialabbau

Kaufbeuren (fk). - Nach einem Bericht über die verschiedenen Aktivitäten des vergangenen Jahres standen bei der Hauptversammlung des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Begegnungszentrum im Schraderhaus auch wieder zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitglieder an. Ortsvorsitzender Wilfried Ihrig erwähnte in seinem Jahresrückblick zwölf Veranstaltungen informativer und geselliger Art, die regelmäßigen Montags-Stammtische sowie sieben Vorstandssitzungen, in denen die Vorbereitungen für die Zusammenkünfte besprochen wurden. Dank sagte Ihrig den Helfern bei der Haussammlung, die wiederum einen stattlichen Betrag für soziale Arbeit gebracht habe. Bei einem Stand von derzeit 111 Mitgliedern konnten Sterbefälle durch Neuaufnahmen weitgehend ausgeglichen werden. Trotzdem wäre eine Verjüngung der Mitgliederstruktur weiterhin wünschenswert, so Ihrig. Einen weiteren Dank sprach der Ortsvorsitzende dem Kreisverband für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und der Stadt Kaufbeuren für die gewährte Unterstützung aus.

Die Öffnung des Begegnungszentrums im Schraderhaus, seit Jahren ein beliebter Treffpunkt für ältere und einsame Mitbürger, sei weiterhin gesichert. Nach dem Kassenbericht von Doris Ihrig und dem Prüfbericht von Gisela Kollmeder und Rudolf Wurth würdigte die Kreisvorsitzende Gabriele Schmidt die stattliche Leistungsbilanz und stellte fest: 'Es ist erneut gute Arbeit geleistet worden.' Schmidt berichtete von der Bezirkskonferenz für Schwaben, bei der eine Resolution gegen den 'Abbau von Sozialleistungen' gefasst wurde. Immer mehr Menschen bedürfen einer sozialen Hilfestellung, daher habe auch der Aufgabenkreis der Arbeiterwohlfahrt erneut zugenommen. Die vielen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräfte seien permanent gefordert, so die Kreisvorsitzende. Der stellvertretende Ortsvorsitzende Uwe Götz legte den Versammlungsteilnehmern das Konzept zur Eintragung des Ortsvereins in das Vereinsregister vor und wies vor allem auf die haftungsrechtlichen Änderungen hin. Der Beschluss über den Gang zum Amtsgericht erfolgte daraufhin einstimmig. Folgende Mitglieder erhielten für eine langjährige Vereinstreue Dank und Anerkennung: Für zehn Jahre Emma Detrich und Helga Hörning, für 15 Jahre Irmgard Materka, für 20 Jahre Waltraud Festi und Ilse Gruber, für 25 Jahre Gisela Kollmeder und Emilie Piesche, für 30 Jahre Rosa Schmidt und Georg Helbing und für 40 Jahre Herbert Spiegler.

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