Käufer für die Sonne gefunden

Janisch: Bewerbung einer 'Glaubenskongregation' abgewendet Heimenkirch (uko). 'Für den Gasthof Sonne ist ein Käufer gefunden worden', berichtete Heimenkirchs Bürgermeister Rudi Janisch im Gemeinderat. Zum Glück habe er die Bewerbung einer 'Glaubenskongregation' abwenden können.

Die 'Sonne' liegt zentral in Heimenkirch. Zuletzt wurde das Gebäude für Kaffee-Verkaufsfahrten genutzt. Kaufen wird das Gebäude eine Frau aus dem schweizerischen Chur. Der Vertrag werde in den nächsten Tagen unterschrieben, berichtete Janisch. Die Käuferin denke auch über eine Nutzungsänderung des Gebäudes nach. Vielleicht werde sie eine Pension in das Gebäude eingliedern. Um den Kauf beworben hatte sich laut Janisch auch eine 'Glaubenskongregation'. 'Die Gruppe sah mir doch zu sehr nach Sekte aus', meinte der Bürgermeister. Und solch eine Gemeinschaft in unmittelbarer Nähe der Kirche 'wäre nicht gut für Heimenkirch gewesen'. Sogar einen lobenden Brief von Pfarrer Georg Albrecht habe er erhalten. Neue Heizung geplant Nicht ganz einig waren sich die Gemeinderäte bei der geplanten neuen Heizanlage für das Feuerwehrhaus und den Bauhof. Das 'eza' (Energie & Umweltzentrum Allgäu) hat festgestellt, dass eine Hackschnitzelanlage unwirtschaftlich wäre. Der jetzige Gasheizkessel sei jedoch wegen seiner Größe ebenfalls unrentabel, erklärte Janisch. Unterstützt wurde er von Gemeinderat Siegfried Kistler, Fachmann für Heizung und Sanitär: 'In fünf Jahren hat sich ein neuer Kessel mit Brenner schon bezahlt gemacht.' Albert Lau, dritter Bürgermeister, schlug vor, umliegende Bürger mit in den Bau einer Hackschnitzelanlage einzubinden. Mit zwei Gegenstimmen von Albert Lau und Otto Halder beschloss der Gemeinderat, dass erst einmal eine Ausschreibung folgen soll. Später könne die 'eza' immer noch prüfen, ob die Hackschnitzelanlage mit anderen Grundstückseigentümern rentabel wäre, meinte Janisch. Kreuzung 'schlecht einzusehen' Die Einmündung von Mothen in die B 32 sei nach wie vor schlecht einzusehen, klagte Gemeinderat Josef Herrmann. Dort ist zwar ein Spiegel angebracht, dieser sei jedoch bei feuchtem Wetter häufig beschlagen. Eine Beheizung sei zu teuer, das habe er schon einmal überprüfen lassen, entgegnete Janisch. Man müsse den Grundstückseigentümer gegenüber des Spiegels noch einmal bitten, seine Hecke zurückzuschneiden, um die Sicht zu verbessern. Erst danach hält er einen Ortstermin mit dem Straßenbauamt Kempten für sinnvoll.

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