Immenstadt
Junge Musiker ehren alte Meister

Geburts- und Todesjahre berühmter Dichter hinterlassen ihre Spur im öffentlichen Raum, man denke nur an Schillers Geburtstag, der sich in diesem Jahr zum 250. Mal gejährt hat. Die jungen Musiker am Gymnasium Immenstadt erinnerten jetzt beim traditionellen Weihnachtskonzert unter der bewährten Leitung von Musiklehrerin Heike Glinka im Hofgarten an das reiche Schaffen der Komponisten-Jubilare Purcell, Händel, Haydn und Mendelssohn.

In festlich-stimmungsvoller Weise eröffneten unter anderem Margarethe Woeckel am Violoncello sowie Christoph Treutwein und Barbara Greiner auf der Oboe den musikalischen Reigen mit Purcells «Sound of the Trumpet», während die Geschwister Lammel, Severin Rasch und Lucas Holzinger pointiertes, schnörkelloses Trompetenspiel bei Stücken von Lully und Rameau demonstrierten.

Barocke Feierlichkeit, gepaart mit musikalischer Luftigkeit, verbreiteten Johanna Köberle am Hackbrett und Lucas Keck am Klavier mit dem Allegro aus Niccolò Jommellis Sinfonia. Karin Pirkl, auch sie eine langjährige Stütze bei allen Konzerten des Gymnasiums, bewies ein weiteres Mal ihre Virtuosität auf der Orchesterflöte anhand von Haydns Allegro moderato aus dem Konzert für Flöte in D-Dur und bildete damit einen solistischen Ruhepunkt.

Wolfgang Amadeus Mozart lieferte mit seinem Allegro-Menuett die beeindruckende Vorlage, anhand derer die Bläser und Streicher des Musik-Leistungskurses aller drei Oberallgäuer Gymnasien ihr hohes musikalisches Niveau eindrucksvoll unter Beweis stellten. Vor diesem Hintergrund kamen die künstlerischen Qualitäten Dylan Fergusons als Violinsolist voll zum Tragen.

Warme, dynamische Musikalität vermittelte Felicia Bayrhofs Interpretation von Händels Larghetto-Allegro auf dem Sopran-Saxophon, während Teresa Weizenegger auf der Klarinette mit Mendelssohns Allegro moderato der Sequenz der vier alten Komponisten einen Abschluss verlieh, der durch ein hohes Maß an Musikalität und technischer Beherrschung des Instruments geprägt war.

Zum Abschluss des festlichen Abends durfte sich auch das zahlreich erschienene Publikum an Händels «Tochter Zion» unter musikalischer Federführung verschiedener Chöre des Gymnasiums versuchen.

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