Junge Männer aus Bergnot am Tegelberg gerettet

Schwangau(az/pm). - Zwei junge Männer konnten Dank der Hilfe der Füssener Bergwacht aus ihrer Bergnot gerettet werden. Wie Einsatzleiter Thomas Hafenmair mitteilt, waren die einheimischen Bergsteiger am späten Samstagnachmittag vom Weg abgekommen. Gegen 22.30 Uhr wurden die Männer von zwei Rettungsteams der Bergwacht wohlbehalten ins Tal gebracht. Die zwei einheimischen Bergsteiger befanden sich auf dem Weg von der Marienbrücke zum Tegelberggipfel, als sie bei einbrechender Dunkelheit nicht mehr sicher waren, ob sie noch im Wegbereich sind. Daraufhin wurde über die Polizei die Bergwacht alarmiert. Per Handy konnten die 19 und 23 Jahre alten Männer Einsatzleiter Hafenmair ihren Standort beschreiben.

Sechs Mann rücken aus Aufgrund der Dunkelheit und der sinkenden Temperaturen wurden sofort zwei Rettungstrupps zu je drei Mann zum vermuteten Standort im Bereich am Neideck (Gratweg) geschickt. Eine Mannschaft wurde von der Tegelbergbahn auf den Berg gebracht, die andere stieg von der Marienbrücke auf. Beide Rettungsteams waren mit Skiern und Verschüttetensuchgerät unterwegs. Gegen 20.45 Uhr waren die Retter bei den Bergsteigern, nachdem sie sich durch die hohen Neuschneemassen gekämpft hatten. Sichtlich erleichtert freuten sich die zwei Bergsteiger über die Müsliriegel und den mitgebrachten Tee, den zuvor die Frauen der Bergwachtretter gekocht hatten. Es folgte ein anspruchsvoller Abstieg, bei dem die Bergretter mit Ski eine Spur legten und die zwei Bergsteiger hinterher stiegen. Gegen 22.30 Uhr erreichten sie die Marienbrücke, wo zwei vorgewärmte Bergwachtfahrzeuge warteten.

Koordiniertes Zusammenspiel 'Ihrer guten Kondition und ihrer Disziplin, den Anweisungen des Einsatzleiters zu folgen und ihren Standort nicht zu verlassen, haben es die zwei Bergsteiger zu verdanken, dass sie ohne große Schäden davon kamen', zieht Hafenmair Resümee. Dieser Einsatz habe wieder gezeigt, dass bei einem gut koordinierten Zusammenspiel von Bergrettung, Polizei, Tegelbergbahn und den Frauen der Bergretter schnell und effektiv gearbeitet werden könne. Die Bergwacht empfiehlt: Sobald gesicherte Skipisten und Wege verlassen werden, sollte ein Verschüttetensuchgerät getragen werden. Auch im alpinen Gelände ohne Ski. Ebenso gehört zu dieser Ausstattung eine Schaufel und eine Sonde.

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