Ellhofen
Jetzt gehts an die Feinarbeit

Die groben Pläne liegen auf dem Tisch - jetzt gehts an die Feinarbeit. Wie soll der neue Dorfplatz in Ellhofen konkret ausschauen? Wird gepflastert oder geteert? Kommt auch der Maibaum dorthin? Wie groß wird die Freilichtbühne? Wird die Amtshausstraße teilweise gepflastert? Diese und viele andere Fragen standen im Mittelpunkt der im Dorfgemeinschaftshaus abgehaltenen Teilnehmerversammlung (TG) der Dorferneuerung. Der neu gewählte Vorstand der TG kann also schon einmal die Ärmel hochzukrempeln.

Frühes Planungsstadium

Der von Bauingenieur Harald Zettler (LARS Consult, Memmingen) erstmals öffentlich vorgestellte Vorentwurf des Gestaltungskonzepts ist laut Jürgen Wöhr vom Amt für ländliche Entwicklung Schwaben lediglich ein «frühes Planungsstadium», das sich aber bis zum Frühjahr 2010 in einen detaillierten Entwurf verwandelt haben soll. Laut Wöhr könnte bereits im Herbst kommenden Jahres mit den Bauarbeiten begonnen werden - spätestens aber im Frühjahr 2011.

Ausgangspunkt aller Überlegungen ist der Abriss des sogenannten Fink-Hauses schräg gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus. «Der dort entstehende neue Dorfplatz schafft eine direkte Verbindung zum dahinter liegenden Dorfstadel», so Planer Harald Zettler. Die Amtshausstraße wird weiterhin befahrbar bleiben, soll aber im Bereich Kindergarten/Dorfgemeinschaftshaus aufgepflastert werden.

Befürchtungen der Anwohner, ein zu hohes Abrollgeräusch der Autoreifen sorge für Lärmbelästigung, zerstreute der Ingenieur: «Bestimmte Verlegetechniken können die Rollgeräusche reduzieren. Es wird nicht lauter als Asphalt.»

Der Platz selbst misst 18 x 20 Meter und ist ein Stück weit in die Amtshausstraße eingeschoben, um ihr so den Charakter einer reinen Durchfahrtsstraße zu nehmen. Als Nutzungsmöglichkeiten zählte Zettler auf: «Zwangloser Aufenthalt, Feste, Parkplätze und ein Platz für den Maibaum - in der Multifunktionalität liegt die Stärke dieses Platzes.» Die große Grünfläche hin zur Neideggstraße bietet sich laut LARS Consult für einen Kinderspielplatz, eine Freilichtbühne und für Feste aller Art an. Parkplätze und eine Wertstoffinsel sollen die Freifläche am angrenzenden Tobeläcker nutzbar machen.

Bezüglich der entstehenden Kosten bremste Harald Zettler die Befürchtung, dass vieles angesichts der klammen gemeindlichen Haushaltslage der Marktgemeinde nicht realisierbar sei, aus: «Erst nach der Schaffung eines konkreten Planungsrahmens gehen wir an den Kostenansatz.» Und Jürgen Wöhr gab zu bedenken, dass diese Maßnahmen von seinem Amt «erfahrungsgemäß mit 50 Prozent gefördert werden können.»

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