Buchloe
Je knapper, desto besser

Ausgefallen oder eher klassisch? Sexy oder bedeckt? Das Repertoire an Faschingskostümen ist auch in diesem Jahr wieder sehr umfangreich.

Während viele Buchloer noch grübeln, mit welcher Verkleidung sie in die neckische Zeit starten, weiß Faschingsfan Nicole Eisele-Graf aus Wiedergeltingen genau, was sie will: «Normalerweise habe ich mich immer als Hexe verkleidet. Aber dieses Jahr kostümiere ich mich gemäß des Mottos des Wiedergeltinger Faschingsballs. Es lautet Urlaub.» Auch ihr Mann Bernhard (34) werde mit einem Hawaiihemd und einer Blumenkette zu sehen sein, erzählt die 34-Jährige.

Hexenkostüme liegen voll im Trend

Wem das Motto eines Faschingsballs nicht die Entscheidung abnimmt, hat weiter die Qual der Wahl. Im Buchloer V-Markt scheinen dabei Hexenkostüme voll im Trend zu liegen, wie Stefanie Konrad, Leiterin der Spielwarenabteilung erzählt. «Daneben sind in diesem Jahr auch Polizistinnenverkleidungen sehr gefragt, die etwas knapper sind», so die Verkäuferin. Sabine Heim vom Spielwarenladen Beginen in der Buchloer Bahnhofstraße sieht die Sache ähnlich: «Hexen für die Frauen und der klassische Sträfling für die Männer werden dieses Jahr die Umzüge und Bälle dominieren.»

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Gerade bei den Frauen lägen in diesem Jahr gewagte Moden im Trend. «Je knapper, desto besser» scheint das Motto vieler weiblicher Karnevalfans zu sein, berichtet Konrad. Dem gegenüber würden die Herren der Schöpfung zuletzt etwas faschingsmüde. «Die Verkleidungen für Männer haben sich schon mal besser verkauft», verrät die Abteilungsleiterin. Trotzdem gingen bei ihr schon einige Wikinger- und Schottenkostüme über den Ladentisch.

Kinder bevorzugen klassische Verkleidungen

«Kinder bevorzugen nach wie vor die klassischen Verkleidungen», berichtet Konrad weiter. Im Konkreten heiße dies: Mädchen greifen zum Prinzessinnen- oder Feen-Kostüm, Jungs bevorzugen den Cowboy oder Piraten. Hoch im Kurs scheint auch Hanna Montanna zu stehen. Vor allem junge Mädchen fragen nach einem Kostüm des amerikanischen Teenagerstars.

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«Jugendliche hingegen legen nicht mehr so viel Wert auf eine vollwertige Verkleidung», ergänzt die Abteilungsleiterin. Die begnügten sich meist mit einzelnen Accessoires wie Federboas oder Perücken. Trotz allem habe hin und wieder jemand den Mut zum Ungewöhnlichen. «Vergangene Woche habe ich einer rund 80-jährigen Dame ein Pippi-Langstrumpf-Kostüm verkauft», berichtet Beginen-Verkäuferin Karin Ledermann lachend.

Dass es an Fasching nicht darum geht, einem gewissen Trend hinterher zu laufen, davon ist auch Nicole Eisele-Graf überzeugt: «Die Leute ziehen an, worauf sie Lust haben.» Also gilt wohl auch im Jahr 2010 wieder der Trend: Erlaubt ist, was gefällt.

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