• 17. April 2015, 17:59 Uhr
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Tiere
In Kempten werden Hunde mit Giftködern vergiftet

(Foto: Matthias Becker)

Immer wieder vermuten Kemptener, dass ihre Hunde mit Giftködern vergiftet wurden. So auch Hannes Notz. Er ist sich sicher, dass in seinen Garten ein präparierter Köder mit Rattengift geworfen wurde. Hund Anton fraß den Köder und kam gerade so mit dem Leben davon.

Eine Anzeige hat er nicht aufgegeben. Denn er glaubt nicht, dass dabei irgendetwas rauskommt. Acht Verdachtsanzeigen sind in den vergangenen zwei Jahren bei der Kemptener Polizei eingegangen, bei der Hälfte davon konnten die Beamten bestätigen, dass es sich wirklich um Gift handelte. Und bei der Hälfte davon – also insgesamt bei zwei Fällen – fand die Polizei präparierte Köder. Beide Male wurden die Nachbarn als Täter vermutet, beide Male konnte die Polizei dafür keinen Beweis finden.

Nahezu täglich kommen Hundebesitzer in die Praxis von Dr. Daniela Heldt und vermuten eine Vergiftung bei ihrem Vierbeiner. Lediglich einmal im Monat bestätige sich dieser Verdacht. 'Oft sind es einfach nur Magendarm-Infekte', sagt Heldt. Vergiftungen mit Rattengift tauchen bei ihr in der Praxis zwei oder drei Mal im Jahr auf – öfter gebe es Vergiftungen mit Schneckenkorn oder Dünger.

Wie genau es zu der Vergiftung von Hund Anton kam und mehr zum Thema Giftköder, lesen Sie in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 18.04.2015.

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