In Honsolgen gab es nichts zu bereuen

Honsolgen - 'Mir hoffet, dass es ui am End vom Konzert it ruit, dass d'r auf Honsolga komma sind', so die beiden Programm-Moderatoren Karoline Mattern und Wolfgang Frei bei der Begrüßung zum Osterkonzert der Musikkapelle Honsolgen im voll besetzten Saal des Vereinsheimes. Zu bereuen gab es für die vielen begeisterten Besucher sicherlich nichts, denn die von der Musikkapelle, der Jugendkapelle und dem Honsolger Dreigesang sorgfältig geschaffenen Klangbilder sicherten Spannung und konzertante Unterhaltung. Die unter der sicheren Leitung von Herbert Wörle überzeugend und in orchestraler Klangfülle musizierende Kapelle ließ durch rhythmische Sicherheit, dynamische Flexibilität und Reinheit der Intonation aufhorchen. Mit dem 'Festmarsch Nr. 1' von Dieter Herborg leitete die Kapelle die anspruchsvolle Programmfolge ein und setzte diese mit 'Kap Arkona' von Alfred Bösendorfer und 'Celtic-Flutes' von Kurt Gäble fort. Mit schnellen Fingern auf den Querflöten stellten Monika Lang und Ingrid Demmler in feinen Soli keltische Tänze, Riten und Bräuche musikalisch vor. Ein mitreißender Höhepunkt war der Vortrag der bekannten Ouvertüre 'Leichte Kavallerie' von Franz von Suppé. Die Register stellten sich diszipliniert den Anforderungen dieses meisterhaft konzipierten Werkes und nutzten ihr beeindruckendes Leistungsvermögen zu einer prächtigen Aufführung.

Der Marsch 'Salve Imperator' von Julius Fuik bildete den Abschluss des ersten Teiles. Nach der Pause trat die Jugendkapelle unter der Leitung von Heidi Wörle an. Mit erstaunlich gereifter Spielfreude, Ausdruckskraft und solidem Zusammenwirken ließ die junge Musikantenschar die Kompositionen 'Entry Jazz Disco' von Andr&po_143; Waignain, 'Moonlight Shadow' von Eric Idle und 'Boogie Woogie Bugle Boy' von D. Raye und H. Prince erklingen. Der bekannte Honsolger Dreigesang, mit seinen Auftritten immer eine beliebte und wertvolle musikalische Bereicherung der Osterkonzerte, trat verstärkt im Bass durch Hermann Ritter diesmal als Quartett auf. Dabei waren die Liedbeiträge 'Wohlauf in Gottes schöne Welt', 'Wein vom alten Fass', 'Was isch dr Schwob'?' und 'Naus aus meina Boahna' in wundervoll schlichter Natürlichkeit und klarer Gesangskultur zu hören. Die Musikkapelle gestaltete mitreißend musizierend mit den Titeln 'Lord of seven seas' von Kees Vlak, 'Sportkanonen' von Otto Wagner, 'Ludmilla-Polka' von Roland Kohler und dem Marsch 'Vom Ries ins Allgäu' von F. Walter-Lodenreuther ein schönes Konzertfinale, das mit den Polkas 'Morgenblüten', 'Böhmischer Traum' und dem Bravour-Marsch 'Per aspera ad astra' ('Auf rauhen Pfaden zu den Sternen') als geforderte Zugaben ausklang. Erwin Lutz

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