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Immer mehr Autofahrer filmen den Verkehr - auch im Allgäu

Immer mehr Autofahrer lassen eine Kamera laufen, wenn sie unterwegs sind. Die Aufzeichnungen sogenannter Dashcams sind als Absicherung für den Fall gedacht, dass es zu einem Unfall kommt und es Streit um die Schuldfrage gibt. Doch Vorsicht: Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist es verboten, die Gesichter anderer Verkehrsteilnehmer und auch die Kennzeichen fremder Autos aufzunehmen.

Viele Autofahrer tun es trotzdem – und von Gerichten wird das toleriert, da die Aufzeichnungen wie erhofft zur Aufklärung von Unfallursachen beitragen. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist das Aufzeichnen des Straßenverkehrs problematisch. Datenschützer kritisieren, dass das Filmen von Nummernschildern und Personen in Autos das sogenannte informelle Selbstbestimmungsrecht verletzt. Denn die Betroffenen wissen nicht, dass sie gefilmt werden.

Ein klarer Verstoß liegt vor, wenn die Videos auf Plattformen wie Youtube veröffentlicht werden, sagt Thomas Kranig vom Bayerischen Landesamt für Datenschutz. Es drohe ein Bußgeld bis hin zu 300 000 Euro. Sofern überhaupt ein Bußgeld verhängt wird, sei es allerdings meist erheblich kleiner, in den meisten Fällen im niedrigen dreistelligen Bereich.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 10.10.2017.

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