Memmingen
Im Osten sollen neue Wohnungen entstehen

Zwei Gebäude mit zusammen 20 Wohnungen sowie Reihen- und Doppelhäuser mit weiteren 22 Wohneinheiten möchte die Firma Pade GmbH aus Benningen auf dem Grundstück des ehemaligen Bauunternehmens Steidele zwischen Münchner Straße und Schweitzerstraße errichten. Einer entsprechenden Bauvoranfrage (siehe Infokasten) hat der Bausenat des Stadtrats jetzt geschlossen zugestimmt - allerdings unter Berücksichtigung einiger Vorgaben.

«Im Bebauungsplan ist eine dreigeschossige Bebauung entlang der Münchner Straße festgelegt», erläuterte der Leiter des Memminger Hochbauamts, Hans Guggenberger. Die Firma Pade plane aber zwei viergeschossige Baukörper. Diese seien aus städtebaulicher Sicht nicht vertretbar.

Die Erschließung der 20 Geschosswohnungen soll direkt von der Münchner Straße aus erfolgen. Zwischen den zwei Gebäuden ist laut Guggenberger eine Einfahrt zu einer Tiefgarage mit 24 Stellplätzen geplant. Für Besucher sind Parkplätze parallel zur Münchner Straße angedacht. «Die Zufahrt zu den Plätzen muss aber noch optimiert werden», erklärte Guggenberger.

So auch die Pläne für die Reihenhäuser. Die Erschließung der 22 Wohneinheiten erfolge von der Schweitzerstraße aus. Reihenhäuser in dieser Dichte seien städtebaulich aber kritisch zu beurteilen. «Denn durch lange und schmale Zufahrten sind die Wohneinheiten, Garagen und Besucherstellplätze schlecht erreichbar», so der Amtsleiter. Als Verbesserung schlug Guggenberger vor, die Zahl der Gebäude zu reduzieren und Besucherstellplätze entlang der Schweitzerstraße zu schaffen.

Insgesamt werde mit der vorgeschlagenen Nutzung der ehemaligen Gewerbefläche aber eine Verbesserung der städtebaulichen Situation erreicht. Dem schloss sich Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger an: «Grundsätzlich ist die dortige Baumaßnahme sehr erfreulich.»

«Höchste Zeit»

Stadträtin Margareta Böckh (CSU) betonte ebenfalls: «Ich begrüße es sehr, dass dieses Gelände mit einer Bebauung belebt werden soll.» Allerdings seien die Reihenhäuser sehr massiv. «Und die Wohnqualität ist nicht sehr hoch, wenn man wie Heringe aneinander klebt.»

Des Weiteren sollte nach Böckhs Worten beachtet werden, dass sich das Heim des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) in der Schweitzerstraße befindet. «Die Reihenhäuser sollte man auf dieser Seite später nicht mit Ruheräumen ausstatten, denn bei den Jugendgruppen geht es nicht immer leise zu.»

Neben Böckh sprachen sich Fritz Such und Karl Standhartinger (beide CSU) für die Bebauung aus. «Es war höchste Zeit, dass dort etwas gemacht wird», unterstrich Such.

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