Füssen
Im guten Miteinander

Zur guten Tradition ist es geworden, dass sich in der Gebetswoche zur Einheit der Christen viele Füssener Gläubige zum ökumenischen Gottesdienst versammeln - dieses Jahr in der evangelischen Christuskirche. Das Jahr 2010 steht auch in Füssen ganz im Zeichen des Ökumenischen Kirchentages in München: «Damit wir Hoffnung haben». Hoffnung, dass in der Ökumene alle zusammenwachsen im guten Miteinander, so wie es in Füssen bereits praktiziert wird.

Pfarrer Frank Deuring fragte in seiner Ansprache, was wäre gewesen, wenn die drei Heiligen aus dem Morgenland dem Stern nicht gefolgt wären? Sie hätte das Wichtigste in ihrem Leben versäumt. Der Stern, dem sie folgten, war Motivation zum Aufbruch ohne ein konkretes Ziel vor Augen zu haben.

Kollekte für Opfer in Haiti

Er forderte die Gottesdienstbesucher auf, immer wieder neu aufzubrechen, auch wenn es manchmal schwer fällt, neugierig zu sein auf das, was Gott den Menschen bereit hält. Ein schönes Zeichen für diesen Aufbruch sei es, den Jahresbeginn gemeinsam mit anderen christlichen Kirchen zu feiern. Ein Zeichen von Solidarität setzten die Gläubigen im Gottesdienst: Bei der Kollekte kamen 907 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti zusammen.

In der Ansprache im fast bis zum Platzen gefüllten Haus der Begegnung äußerten sich übereinstimmend Pfarrer Frank Deuring, Pfarrer Yavno Cepe und Dr. Heiko Thiele als Vertrauensmann der evangelischen Gemeinde lobend und zufrieden über die Entwicklung der ökumenischen Gemeinschaft in Füssen. Sie trage, sie tue gut und sie sei für alle beteiligten Gemeinden ein Segen und eine große Bereicherung. Auch Bürgermeister Paul Iacob sprach sich dafür aus, Vorurteile zu überwinden - dies lasse die Menschen zusammenwachsen und mache die Gemeinschaft stark.

Vorgestellt wurde der neue «Ökumene-Flyer», der die gemeinsamen Aktivitäten in Füssen für das erste Halbjahr 2010 aufzeigt. Höhepunkte sind der gemeinsame Wortgottesdienst am Palmsonntag am Stadtbrunnen und die ökumenische Nacht der offenen Kirchen in Füssen am 23.

Juli. Nach dem offiziellen Teil folgte die Begegnung untereinander beim Neujahrsempfang. Am Buffet mit internationaler Küche - gespendet von allen beteiligten Gemeinden - und bei einem Gläschen Saft oder Wein nutzten die zahlreichen Besucher ausgiebig die Möglichkeit zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

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