Kaufbeuren
Im Dunkeln durch den Jordanpark

Kaufbeuren im Kerzenlicht könne romantisch sein, aber durch einen finsteren Jordanpark zu laufen eher nicht, meint ein AZ-Leser. Denn an dem Fußweg vom Amtsgericht mitten durch den Park zum Bahnhof seien zwei Laternen ausgefallen und das schon in der zweiten Woche, so der Leser.

Das könne gut sein, bestätigt Andreas Klinke, der im städtischen Bauhof für die Straßenbeleuchtung zuständig ist. Denn der Jordanpark gehöre zu einer Reihe von Schwerpunkten, an denen immer wieder die Lichter ausgehen. «Im Park werden die Lampen nämlich öfter ausgeschlagen», berichtet Klinke. Einerseits, indem die Täter mit Bierflaschen nach den immerhin viereinhalb Meter hohen Lampen werfen - und diese auch manchmal treffen. Andererseits, indem so lange gegen die Verteilerkästen getreten werde, bis die Lichter ausfallen. «Das passiert oft nach den Eishockeyspielen», erläutert Klinke.

Weitere dunkle Flecken

Der Bauhof prüfe das aber nicht turnusgemäß nach, sondern repariere die defekten Lampen nach Bedarf. Nun müsse man wohl wieder deshalb ausrücken. Neben dem Jordanpark gebe es noch weitere dunkle Flecken im Stadtgebiet: So seien beispielsweise auch die Laternen auf dem Weg vom Leinauer Hang zum Egerlandring und vom Waldfriedhof zum Kino immer wieder kaputt, erklärt Klinke.

Vor allem die Laternen auf Wegen, die etwas abseits liegen, seien beliebte Objekte von Randalierern. Deshalb falle das auch den Bauhofmitarbeitern nicht so schnell auf.

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