Neugablonz
Ideen für die «grüne Mitte»

Bevor die Grünfläche am Neuen Markt möglicherweise bald ganz unter einer dicken Schneedecke verschwinden, liegen nun die ersten Ideen für eine neue Gestaltung im kommenden Jahr vor. Künftig soll der Bereich auch für Veranstaltungen zur Verfügung stehen, etwa für Märkte und Feste. Gleichzeitig gibt es die Vorgabe, den Parkcharakter zu erhalten. Jasmin Truk vom Planungsbüro Terra Nova stellte den Entwurf in der jüngsten Bauausschusssitzung vor. Generell werde eine «größere Aufenthalts- und Einkaufsqualität» angestrebt, so die Landschaftsplanerin. «Wir möchten die derzeitige Atmosphäre weiterentwickeln.»

Damit dürfte sich der Platz deutlich verändern. Geplant ist, den bisherigen Baumbestand durch weitere Bäume zu ergänzen. Der Entwurf sieht eine neue Kubatur des Platzes vor, der sich künftig unter einem «Baumdach» befindet. Ein Beleuchtungskonzept soll die Eindrücke für die Passanten noch verstärken. «Es wird die grüne Mitte von Neugablonz bleiben», so Jasmin Truk. Übereinstimmung mit allen an der Planung Beteiligten besteht darin, die Oberfläche der bisherigen Wiesenfläche so anzulegen, dass sie für verschiedene Veranstaltungen tauglich ist. Der Boden müsste also mit einem wasserdurchlässigen Belag versehen werden.

Die Arbeiten an der Grünfläche wären der erste Bauabschnitt bei der seit Langem geplanten Umgestaltung des Neuen Marktes. Wie berichtet, wollte die Stadt ursprünglich vor dem Gablonzer Haus beginnen. Diese Pläne müssen aber erst noch mit den Vorstellungen des Archiv- und Museumsvereins abgestimmt werden. Kürzlich hatten die Arbeiten für die Passage zwischen Neuem Markt und dem Rewe-Einkaufsmarkt begonnen, die unter Federführung des Gablonzer Siedlungswerks stehen. Nun richtet die Stadt ihr Augenmerk also voll und ganz auf die Grünfläche. Der Beginn der Umgestaltung werde voraussichtlich im Frühjahr sein, so eine vorsichtige Prognose des städtischen Tiefbauabteilungsleiters Ulrich Hofmair.

Jasmin Truk von Terra Nova machte vor dem Bauausschuss deutlich, dass die Planer mit aller Sensibilität an das Vorhaben gehen. Die Grobentwürfe seien mit der Lenkungsgruppe für den Neuen Markt abgestimmt. Auch der Anpflanzungs- und Verschönerungsverein habe dem Konzept zugestimmt, so Baureferatsleiter Ralf Baur. «Die Geschichte bleibt präsent», sagte Truk. So sollen der Isergebirgsbrunnen und der Huschka-Gedenkstein während der Bauarbeiten eingelagert werden und später wieder ihre angestammten Plätze erhalten. Die Landschaftsplanerin betonte, dass viele Details noch offen seien und mit der Lenkungsgruppe und den Bürgern entwickelt würden.

Ausschussmitglied Gerhard Limmer (CSU) sprach sich für einen rollstuhl- und kinderwagengerechten Belag aus. Zudem warnte er vor störenden Effekten bei einer zu intensiven «Illuminierung» der Bäume. Referatsleiter Baur versicherte, dass diese Anregungen in die Planung mit einflößen. Der Ausschuss stimmte dem Planungsentwurf zu, so dass nun auf dessen Basis die Details erarbeitet werden können.

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