Höhenlinien und Wasserdruck

Ingenriedl hiel Viel Mühe und Sorgfalt widmete der Gemeinderat den Planungen für die neuen Baugebiete 'Am Kalkofen' und 'Ingenried Ost II b': In beiden Fällen sollte festgelegt werden, wie weit die Kellergeschosse der einzelnen Häuser und die Garagen, bezogen auf die zukünftige Erschließungsstraße, maximal aus dem Boden ragen dürfen.

Aufgrund der bestehenden Hangneigungen und Steigungen war das nicht einfach. Das beauftragte Ingenieurbüro hatte aufwändige Lagepläne mit topographischen Höhenlinien vorbereitet, dazu Schnittzeichnungen im Bereich eines jeden Baugrundstückes.

Einzelfälle nochmals beraten

Schnell herrschte Einigkeit, dass eine Regelung für jedes Wohnhaus von mindestens 30, aber maximal 70 Zentimetern über Gelände sinnvoll wäre, sowie von maximal 30 Zentimetern für die Garagen. Einige Problemfälle im Gebiet 'Am Kalkofen' werden vom Ingenieurbüro überarbeitet und in der nächsten Sitzung nochmals beraten.

Im Gebiet 'Ingenried Ost II b' war dagegen die in der Nähe einer zukünftigen Hochwassermulde geplante Bebauung ein neuralgischer Punkt: Zur Mulde hin werden die Keller weit aus dem Boden ragen. Sie dürfen aber laut Planer Gerhard Abt und Bürgermeister Xaver Fichtl nicht als Wohnräume mit Ausgang zum Garten, sondern nur als wasserdichte Kellerräume gebaut werden.

Einstöckig plus Dachgeschoss

Entsprechende Regelungen sollen im Bebauungsplan festgeschrieben werden. Auch hier werden Einzelfälle überarbeitet und nochmals beraten. 'Der Bezug zum Nachbarn und zur Straße muss stimmen', stellte der Bürgermeister klar. 'Wir wollen, dass in den Baugebieten einmal eine einstöckige Bebauung plus Dachgeschoss eingehalten wird. Keinesfalls soll durch weit aus dem Boden herausragende Wohnräume im Keller der Eindruck einer zweistöckigen Bebauung entstehen.'

Sehr gut habe die Wasserdruckanlage in Krottenhill funktioniert, seit sie 1990 installiert wurde, berichtete der Bürgermeister. Seit letztem Jahr sei jedoch eine der drei Pumpen defekt. Ihr Ausfall werde von den übrigen zwei Pumpen aufgefangen, ohne dass es Probleme mit dem Wasserdruck gibt.

Vor kurzem wurde nun festgestellt, dass eine der zwei noch funktionierenden Pumpen undicht geworden ist. Fichtl holte sich vom Gemeinderat die Zustimmung, Angebote für neue Pumpen einzuholen. Rätselhaft seien dagegen die Druckprobleme im oberen Gemeindebereich von Ingenried: Vom spärlichen Rinnsal bis zum ordentlichen Massagestrahl schwankt dort der Wasserdruck in unregelmäßigen Abständen. Nach kurzer Diskussion einigte sich der Gemeinderat darauf, zunächst einen Fachmann einzuschalten und die Ursache des Fehlers zu finden.

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