Buchloe
«Hineingehen in die Adventszeit»

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Ein beliebter Treffpunkt für Groß und Klein war am Wochenende wieder der Platz rund um die Stadtpfarrkirche. Gewerbevereinsvorsitzender Niko Stammel hieß als Veranstalter des 27. Christkindlmarktes die Besucher am Freitagabend bei der Eröffnung «herzlich willkommen». Er dankte der Stadt Buchloe, insbesondere den vielen Mitarbeitern des Bauhofes, für deren Unterstützung, ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre.

Bürgermeister Josef Schweinberger lobte das Engagement des Gewerbevereines, der Gewerbetreibenden und der Vereine, die «hier mit viel Liebe» tätig seien. Wenn man durch die Bahnhofstraße mit «ihrem Charme in weihnachtlicher Beleuchtung» auf die Stadtpfarrkirche mit dem angestrahlten Turm zugehe und weiter auf den Kirchplatz mit dem Christbaum in seiner Mitte, dann gehe das schon in die Herzen. Dieses symbolische «Hineingehen in die Adventszeit», das tue wirklich gut. Man solle dieses «Flair des Christkindlmarktes» einfach auf sich wirken lassen bei Glühwein, Bratwurst und den «vielen Angeboten, die da sind», einfach genießen. Zudem bestehe die Möglichkeit, Mitbringsel und «das kleine Geschenk» einzukaufen, das man am Gabentisch weitergeben könne.

Nicht zuletzt machen dieses Flair auch die vielen mitwirkenden Musik- und Gesangsgruppen aus. Wie die Schülerblasmusik der Realschule unter Leitung des ehemaligen Konrektors Friedrich Wiltawsky, der sich nach seiner Pensionierung immer noch der Schüler annimmt und beispielsweise Konzerte mit der italienischen Partnergemeinde Lallio organisiert.

Die Musikschule der Vhs war gleich mit mehreren Gruppen vertreten. So umrahmte der Kinderchor zusammen mit der Klasse 2b der Meinrad-Spieß-Grundschule mit Titeln wie «Kleine Igel schlafen gern» den Nikolausbesuch.

Die Stadtkapelle unter Leitung ihres Dirigenten Michael Werner unterhielt am Samstagabend mit großer Besetzung und hätte vermutlich noch Stunden spielen können, wenn es nach den Zugaberufen des Publikums gegangen wäre. Sogar der «Chef» der Kapelle, Mike Brenner, ließ es sich nicht nehmen, die Gäste persönlich nach dem Stück «Alle Jahre wieder» zu begrüßen.

Was das «kleine Geschenk» des Bürgermeisters angeht: Die Auswahl hierfür war nicht gerade klein. Wie wäre es mit einem gedrechselten Holzhut des Wiedergeltinger Schnitzers Alwin Lauer oder gar Silber und Edelsteine aus der Goldschmiede von Suzan Zinth? Der Klassiker bei der Ferienfreizeit und gut nachgefragt war wieder einmal der Stern mit Namen. Neu im Angebot: gestrickte und gefilzte Hausschuhe.

Engelchen in allen Variationen als «Gießkeramik» von Gabi Haber aus Asch (Foto), warme Socken und Gewürztröpfchen des VfL und das Kochbuch «So isst Buchloe» an der kleinen Kirche des Pfarrgemeinderates rundeten das Angebot ab.

Und natürlich fehlte auch Ingo Gilli aus Winterthur nicht, der als Sponsor des Krankenhausfördervereins Schweizer Schokolade verteilte und sein Raclette zubereitete.

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