Immenstadt
«Hier werden Bubenträume wahr»

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Leises Zischen von Lokomotiven und ein gelegentliches Tuten erklingt aus allen Ecken. Doch die Züge und Eisenbahnen fahren nicht aus dem Immenstädter Bahnhof aus, sondern drehen im ersten Stock der Firma Eisenmann in Immenstadt ihre Runden, wo die Modelleisenbahner Immenstadt bereits zum fünften Mal die Pforten zu ihrer Modellbahnausstellung öffnen. Viele begeisterte Blicke folgen den kleinen Zügen.

So wie die von Helmut Buchmann aus Fischen. Er ist selber leidenschaftlicher Modellbauer und will sich in der Ausstellung Inspirationen für seine eigene Anlage holen. «Ich habe seit 20 Jahren meine Modellbahn und überlege jetzt, ob ich auf eine andere größere Größe umsteigen soll, die einfacher zu handhaben ist», erzählt er.

Seine Frau Gertrud Buchmann schenkt ihm jedes Jahr eine kleine Ergänzung und nutzt den Besuch in der Ausstellung, um für Weihnachten ein paar Ideen zu sammeln. «Hier werden Bubenträume wahr, und ich finde es jedes Mal schön,

wenn mein Mann wieder leuchtende

Augen bekommt», freut sie sich.

Doch nicht nur große Jungs kommen in Immenstadt auf ihre Kosten. Christian Stettberger ist mit seinem kleinen Sohn Luca aus Altstädten gekommen. «Ich hatte als Kind eine Eisenbahn.» Jetzt sei dafür aber kein Platz mehr. «Ich bin hauptsächlich wegen meines Jungen hier, dem die Ausstellung im vergangenen Jahr schon so gut gefallen hat.» Und tatsächlich hat Luca Stettberger nur Augen für die Züge, die er sogar selber fahren lassen darf. Die Gleisanlagen interessieren Benedikt Buhl aus Sonthofen dafür weniger. «Ich habe mir eigentlich mehr Details in der Landschaftsgestaltung gewünscht. Nachdem ich schon Hamburg in der Speicherstadt war, kann man aber hier in Immenstadt nicht so viel erwarten», sagt er.

Dafür habe er aber ein anderes Ausstellungsstück entdeckt: «Ich finde die Faller-Rennbahn im Vorraum klasse» Hier könnte er den ganzen Tag die kleinen Autos Rennen fahren lassen.

Heidrun Symalla begleitet ihren Mann. Beide sind große Eisenbahn-Fans, doch Anregungen für ihre eigenen Miniaturen sucht die Kemptnerin nicht. «Meine Minilandschaft ist schon fertig und ich habe leider inzwischen keinen Platz mehr, um noch mehr dazu zu bauen.» Trotzdem besuche sie immer wieder gerne die Schau nach Immenstadt: «Ich bin schon zum dritten Mal hier, nachdem ich in den Vorjahren mit meinen Enkeln und Söhnen da war.»

Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist nochmals geöffnet am 12. und 13. Dezember von 10 bis 17 Uhr.

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