Kaufbeuren
Herrin über mehr als 1500 Wohnungen

Zufrieden und stolz blickte der geschäftsführende Vorstand der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Kaufbeuren, Michael Stolle, bei der Jahresversammlung im Kolpinghaus auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 zurück: Durch solides Wirtschaften blieben unter dem Strich nahezu 427000 Euro und damit 2000 Euro mehr als im Jahr zuvor. Trotz der erfreulichen Zahlen wies er darauf hin, dass es nicht eigentliches Ziel der Genossenschaft sei, riesige Renditen zu erwirtschaften. Vielmehr gehe es um die gute, sichere und sozial verantwortungsbewusste Versorgung der Genossenschaftsmitglieder mit Wohnungen.

Erfreulich stellte sich zudem die Mitgliederentwicklung mit einem Saldo von 28 Neuen dar. Insgesamt haben 1852 Genossen zusammen 9008 Anteile gezeichnet.

Bei einer Bilanzsumme von 29 Millionen Euro betrugen die eigenkapitalähnlichen Rücklagen und Rückstellungen für Bauinstandhaltung 17,4 Millionen Euro. Im vergangenen Haushaltsjahr wurden die Schulden um 500000 Euro, auf 8,1 Millionen Euro abgebaut. Zu Beginn dieses Jahres besaß die Genossenschaft 1548 eigene Wohnungen und 496 sonstige Mieteinheiten, wie Garagen und Stellplätze. 240 Wohnungen unterlagen einer Mietpreisbindung. Stolle gab den «erfreulich niedrigen Wohnungsleerstand» mit 24 an.

51 neue Balkone, neue Kunststofffenster und einen energiesparendem Vollwärmeschutz an Fassaden und Speicherdecken erhielten die Gebäude Am Hang und in der Schlingener Straße. An den Häusern in der Obermayerstraße und in der Wagenseilstraße wurden die Heizungen erneuert und Solaranlagen auf die Dächer installiert. Hierfür wurden 3,5 Millionen Euro investiert.

Als Ergebnis des erfreulichen Geschäftsjahres schlug Stolle vor, dass auf die Anteile vier Prozent Rendite ausgeschüttet werden und der Rest des Gewinns in Höhe von etwa 371000 Euro den Ergebnisrücklagen zugeführt wird, was die Versammlung einstimmig beschloss.

Wiedergewählt wurden die Aufsichtsräte Berta Brand und Manfred Bradel. Für Karl Sauer, der nach 60 Jahren im Aufsichtsrat nicht mehr kandidierte, wurde Anton Aschenmeier einhellig ins Gremium gewählt.

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