Parasiten
Herbstzeit ist Läusezeit: Kemptener Apotheker gibt Tipps

Pediculus humanus geht um im Oberallgäu. Gerade jetzt, nach den Ferien, in der beginnenden Winterzeit. Das hat auch Dr. Martin Pfefferle, Sprecher der Apotheken in Kempten und Umgebung, beobachtet.

Wenn die menschliche Kopflaus sich einmal eingenistet hat, muss oft die ganze Familie eine Prozedur an Behandlungen durchlaufen. Marco Conradi, stellvertretender Bezirksvorsitzender des Hausärzteverbands, erklärt, wie man die Tiere schnell wieder loswird.

Wie erkennt man Läuse? Der Sonthofer Mediziner rät, den ganzen Kopf, Strähne für Strähne durchzugehen und nach Nissen zu suchen: 'Sie befinden sich vor allem hinter den Ohren und im Nacken.' Nissen sind etwas größer als Schuppen und tropfenförmig. Sie lassen sich nicht einfach wegpusten, sondern müssen mithilfe der Fingernägel am Haar entlang weggezogen werden.

'Bei dieser Methode wird man lebende Läuse aber kaum sehen, da sie sehr flink sind', berichtet Conradi. Deshalb: Haare nass machen, gegen das Ziepen eine Haarspülung reingeben und die nassen Haare über Kopf an der Kopfhaut entlang komplett mit einem Nissenkamm bis in die Haarspitzen durchkämmen. Das gehe am besten über der Badewanne. Den Schaum, der sich dabei bildet, soll man auf ein Küchenkrepp geben und nach Läusen und Nissen kontrollieren.

Mehr über das Thema Läuse und wie man sie auch wieder los wird erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 28.09.2017.

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