Obergünzburg
Heißer Tschai aus dem Samowar

Tschai aus dem Samowar, russische Lieder, ein lebendiger Vortrag und so viele interessierte Besucher, dass der Obergünzburger Akku-Treff bis zum letzten Eckchen besetzt war: Ein russischer Kulturnachmittag des Seniorenprojekts erwies sich als stimmungsreicher und voller Erfolg.

Durch private Kontakte hatte Projektleiter Arnold Leveringhaus die in München lebende 33-jährige Elena Jankowsky als Referentin eines sympathischen Abrisses über russische Kultur und Geschichte gewonnen. Die in Kasachstan geborene Tochter eines Russen und einer deutschstämmigen Mutter beleuchtete russische Bräuche und «Markenzeichen» und warf einige Schlaglichter auf lange zurückreichende Wechselwirkungen der europäischen und russischen Kultur.

Märchen vom Väterchen Frost

Auf rege Anteilnahme der Zuhörer stießen nicht nur die Schilderungen von russischen Silvesterfeiern mit «Väterchen Frost und Enkelin Schneemädchen» oder von fröhlichen Hochzeitsbräuchen.

Die russischen Volkslieder, die der aus der Ukraine stammende Freund der Familie Jankowsky, Nikolai Gruschko, auf der Harmonika spielte, sorgten im Handumdrehen für ausgelassene Stimmung. Tamburine und Rasseln wurden an die Besucher verteilt und Schellen geschlagen. Es wurde geklatscht, gesungen und lauthals gelacht. Der schwarze russische Ceylontee «Tschai», den Jankowsky und ihre Mutter Olga aus dem Samowar schenkten, verbreitete gemütliche Plauderstimmung - und brachte mit der «seelenvollen» Musik einen Hauch Russland in den Allgäuer Winternachmittag.

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