Maierhöfen
Hauptschüler sollen weiterhin nach Isny gehen

Der Gemeinderat Maierhöfen hat per Beschluss bekräftigt, dass Hauptschüler aus der Gemeinde weiterhin in Isny zur Schule gehen sollen. «Zwischen den Gemeinden Maierhöfen und Isny bestehen seit Jahrzehnten in vielen Bereichen sehr gute Beziehungen. Eine Beschulung in Lindenberg wäre gegen jegliche Logik und ließe sich kommunalpolitisch nicht verantworten», heißt es im Beschlussvorschlag, der einstimmig angenommen wurde und auch auf die Nähe zur württembergischen Stadt (fünf Kilometer) verweist.

Bürgemeister Martin Schwarz hatte das Thema auf die Tagesordnung gesetzt, weil im Zuge der Mittelschul-Diskussionen von verschiedenen Seiten geäußert wurde, Gemeinden aus dem Schulsprengel Lindenberg sollten ihre Hauptschüler auch dorthin schicken. Hintergrund sind die sinkenden Schülerzahlen in allen Hauptschulen.

Aktuell gehen etwa 30 junge Maierhöfener zur Hauptschule in Isny. Möglich ist dies durch eine vertragliche Regelung zwischen dem Freistaat Bayern und dem Land Baden-Württemberg, die 1968 unterzeichnet wurde.

Bei der als «Dialogforum» bezeichneten Informationsveranstaltung zum Thema Mittelschule wurde der geplante Schulverbund der Hauptschulen Weiler und Lindenberg besprochen.

Am Rande kritisierte der Lindenberger Schulverbandsvorsitzende Johann Zeh einzelne Gemeinden am Landkreisrand, deren Jugendliche württembergische Schulen besuchen.

Bürgermeister Schwarz befürchtet nun, dass auf politischer Ebene die grenzüberschreitende Beschulung in Frage gestellt werden könnte. «Allein die Schulweglänge widerspricht solchen Überlegungen», sagt Schwarz. Nach Isny fahren die Schüler fünf Kilometer, nach Lindenberg müssten sie 21 Kilometer zurücklegen. Im jetzt verabschiedeten Beschluss steht abschließend: «Der Gemeinderat besteht darauf, dass trotz der Schulsprengelzugehörigkeit nach Lindenberg die Maierhöfener Hauptschüler in Isny beschult werden.»

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