Marktoberdorf
Hattenhofener diskutieren Abwasserentsorgung jetzt neu

Wenn der Sitzungssaal im Marktoberdorfer Rathaus auf der Besucherempore gut gefüllt ist, liegt das meistens am Thema Geld. Geld, das die Bürger zahlen sollen. So stieß auch die Sitzung des Bauauschusses auf großes Interesse. Es ging darum, wohin die Hattenhofener künftig ihr Abwasser leiten wollen und sollen - und darum, wer die Finanzierung trägt.

Nach der Information der Hattenhofener selbst erhielt nun der Ausschuss von Gerhard Herfert vom Ingenieurbüro Schindlbeck Zahlen und Fakten vorgelegt. Dies hatte den Auftrag erhalten, nicht nur eine Abwasserleitung über den Hörtnagel mit Anschluss ans Klärwerk zu konzipieren, sondern alternativ auch die Kosten für eine Pflanzenkläranlage zu berechnen.

In Sachen Abwasser, so Stadtbaumeister Peter Münsch, habe das Landratsamt signalisiert, einem möglichen Neubaugebiet ohne zentralen Anschluss an Marktoberdorf nicht zuzustimmen. Die Beibehaltung der Einzelkläranlagen sei möglich, so Münsch. Doch müssten diese um eine biologische Reinigungsstufe erweitert werden. Eine gemeinsame Pflanzenkläranlage könne die Stadt jedoch nicht betreiben, weil ihr für den Unterhalt das Personal fehle. Dies müssten die Hattenhofener in Eigenregie leisten.

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